So können Sie helfen, dass die Stadt Dortmund kaputte Straßen repariert

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Schlaglöcher und krumme Bürgersteige: Bürger können jetzt dabei helfen, dass die Stadt Dortmund Straßen in Aplerbeck repariert. Wir erklären, wie das gehen soll.

Aplerbeck

, 26.07.2019 / Lesedauer: 3 min

An der Einmündung des Falterweges zur Wittbräucker Straße sind vor einiger Zeit die Bordsteige abgesengt worden. Damit sollen Menschen mit seh- oder körperlichen Beeinträchtigungen das Queren der Straße erleichtert werden. Wenn dieser Mensch den Falterweg aber nicht überqueren, sondern an der Südseite entlang gehen möchte, bekommt er ein Problem.

So können Sie helfen, dass die Stadt Dortmund kaputte Straßen repariert

Die Einmündung von der Wittbräucker Straße zum Falterweg ist barrierefrei. Weiter in Richtung Falterweg wird es schwierig auf dem Bürgersteig. © Jörg Bauerfeld

Denn hier ist nichts barrierefrei. Rollatoren haben keine Chance und auch Fußgänger, die gut zu Fuß sind, müssen hellwach sein. Es gibt nämlich Stolperfallen. Entweder haben die alten Bäume den Bürgersteig an manchen Stellen so hochgedrückt, dass sich richtige Wellen gebildet haben, oder der nächste Tritt geht in ein Schlagloch.

Lange Mängelliste an den Straßen

Jetzt könnte man glauben, dass der Falterweg nur ein schlechtes Beispiel für den Zustand etlicher Straßen im Stadtbezirk Aplerbeck ist. Aber weit gefehlt. Die Liste an „Mängelstraßen“ und „Mängelbürgersteigen“ ist lang. So eine Liste will die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Aplerbeck jetzt der Stadtverwaltung überreichen.

So können Sie helfen, dass die Stadt Dortmund kaputte Straßen repariert

Das ist ein Abschnitt an der Kleinen-Schwerter-Straße. So sieht es in zahlreichen kleinen Wohnstraßen aus. © Jörg Bauerfeld

„Wir fordern schon lange, dass etwas gemacht werden muss“, sagt Dirk Mayer (CDU). Aber es würde nichts passieren. Ein weiteres Beispiel ist die Ostkirchstraße. „Das ist eine ortsverbindende Straße. Da steht teilweise der Asphalt hoch. Das ist katastrophal, vor allem auch für Zweiräder“, sagt Ingeborg Milde (CDU). „Das haben wir nicht nur am Falterweg oder in Teilen der Ostkirchstraße, das ist an vielen Straßen im Stadtbezirk so.“

Eine Liste soll es jetzt sein, die in der Septembersitzung der Bezirksvertretung Aplerbeck auf den Tisch kommt. Und die könnte lang werden, denn gerade die kleineren Straßen im Stadtbezirk spotten manchmal jeder Beschreibung. Die Kleine Schwerter Straße oder die Nelkenstraße gehören dazu. Nicht zu vergessen die dortmundweit bekannte Obermarkstraße in der Berghofer Markt.

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Aber hier scheint sich zumindest etwas Licht am Ende des Tunnels anzudeuten, was einen Ausbau angeht. Nur das ist eben nicht überall. „Man muss jetzt bei der Stadt wach werden und auch einmal in den Stadtbezirk Aplerbeck investieren“, sagt Milde. Die älteren Menschen hätten immer mehr Schwierigkeiten, Fahrradfahrer sowieso. Und es werde immer schlimmer. „Es kommen ja immer mehr Straßen hinzu, die in einem schlimmen Zustand sind“, sagt Mayer.

Immer wieder nur Flickschusterei

Wenn überhaupt eine Straße geflickt würde, dann eine größere, meint Mayer. Bei den Nebenstraßen und Bürgersteigen sei es eine „Flickschusterei“. „Warum fräst man einen Teil nicht ab und macht sie dann wieder fertig? Ansonsten wird immer geschoben und es tut sich nichts“, sagt Milde.

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