So leben ausländische Gemeinden ihren Glauben in Dortmund

Themen aus der Sonntagszeitung

Die Kirche ist voll, jeder Platz auf den Bänken belegt. Etwa 17.000 Menschen leben ihren Glauben in ausländischen Gemeinden. Sie spannen einen Bogen zwischen eigener Kultur und Integration, zwischen Ruhrgebiet und Heimatland.

Dortmund/ Lünen/ Schwerte

, 09.12.2017, 21:51 Uhr / Lesedauer: 3 min
So leben ausländische Gemeinden ihren Glauben in Dortmund

Bei der Adventsfeier in der italienischen Gemeinde stattete am Samstagabend auch der Nikolaus den Kindern einen Besuch ab – er dürfte bei der Festa di Nikolaus di Natale natürlich nicht fehlen. © Stephan Schuetze

Gelebte Frömmigkeit:


Gut 17.000 katholische Christen pflegen ihren Glauben in den fremdsprachigen Missionen in Dortmund. Über Jahrzehnte spannen sie den Bogen zwischen ihrer Heimat in Süd- und Osteuropa und dem Ruhrgebiet. Die eigene Kultur zu bewahren heißt auch, Integration zu leben. Am Samstag wurde in der italienischen Gemeinde die Festa di Nikolaus di Natale gefeiert. Dabei feiern die Italiener eigentlich nur das Fest der Heiligen Drei Könige.

Die Planer der Zukunft:


Im Jahr 1987 waren Stadt- und Raumplanung Hoheitsgebiet der Städte. Als frische Uni-Absolventen wagten die Raumplaner Thomas Scholle und Alfred Körbel es dennoch, sich selbstständig zu machen. Aber ohne eine bestimmte Personengruppe würde ihre Arbeit nicht funktionieren. Einblick in 30 Jahre Raumplanungsbüro plan-lokal in Dortmund.

Eine Reportage in Bildern:


Tag für Tag läuft bei der Manufaktur der Kuhbar die Eisproduktion – auch im Dezember. Bis zu 400 Liter Milch werden im Winter täglich verarbeitet. Christine Rüden arbeitet als Konditorin bei der Kuhbar. Volontär Fabian Paffendorf hat die Eisproduktion mit seiner Kamera festgehalten.

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Die Bomben von Büchel:


Lange galten die Atombomben in Deutschland als Relikte des Kalten Krieges. Nun ist nukleare Abschreckung wieder aktueller denn je. Gleichzeitig gibt es aber eine Gegenbewegung. Im Juli beschlossen zwei Drittel der UN-Mitglieder ein Verbot aller Atomwaffen weltweit. Das Anti-Atom-Bündnis Ican, dass sich jahrelang für das Abkommen eingesetzt hat, erhält am Sonntag dafür den Friedensnobelpreis. Was wird nun aus den 20 Bomben, die geheim im rheinland-pfälzischen Büchel lagern?

Das Sonntagsgespräch:


Der Angriff auf Altenas Bürgermeister hat Erinnerungen in Henriette Reker geweckt. 2015 wurde auch sie von einem Rechtsextremisten attackiert. Eine Erfahrung, die die Kölner Oberbürgermeisterin geprägt hat, wie die 61-Jährige im Interview verrät. Außerdem spricht sie über den kölschen Klüngel, die Silvesternacht und ihre Idee, eine Seilbahn über den Rhein zu bauen.

Kindheit in Angst und Trümmern:


Syrien war vor dem Krieg ein Land, in dem fast alle Kinder zur Schule gingen. Der Lebensstandard in den Städten vergleichbar mit einigen Städten in Osteuropa. Heute lebt fast 70 Prozent der Bevölkerung in Armut. Mehr als fünf Millionen Minderjährige sind in dem zerrütteten Staat auf humanitäre Hilfe angewiesen. Das geht aus einem nun veröffentlichten Bericht des UN-Kinderhilfswerks Unicef hervor. Ein Ortsbesuch.

Nobelpreisträger und der Holocaust:


Vielleicht zum letzten Mal wird am Sonntag ein Mensch mit dem Nobelpreis geehrt, der dem Holocaust entkam: Rainer Weiss, geboren 1932 in Berlin. Wie er flohen zwei Dutzend Preisträger aus Deutschland. Ihre Lebensgeschichten erzählen von Tragik und Triumph. Der heute 85-jährige Weiss bekommt gemeinsam mit anderen Forschern die Auszeichnung für den Nachweis der Gravitationswellen.

BVB gegen Bremen:


Alles zum Schicksalsspiel für Trainer Peter Bosz: Spielbericht, Reaktionen, Kommentar, die Noten der BVB-Spieler und die besten Bilder der Partie gibt es auf zwei BVB-Seiten. Außerdem: So hat sich der FC Schalke 04 im Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach geschlagen.

Im Magazin:


Natur, Gesundheit und Familie stehen bei den Deutschen hoch im Kurs. Das haben Trendforscher bei der Auswertung der Kommunikation über soziale Medien herausgefunden. Die Leute nutzen öfter moderne Technik – und kochen sich gern mal einen Filterkaffee. Der Werte-Index 2018 zeigt, was die Deutschen lieben.

Im Gewinnspiel:


Weekend, mit bürgerlichem Namen Christoph Wiegand, ist gebürtiger Gelsenkirchener und Schalke-Fan – hat aber Dortmund zu seinem Konzert-Zuhause erkoren. Wieso, das verrät der Rapper im Interview. Der Rapper kommt am 11. Januar wieder nach Dortmund. Wir verlosen exklusiv 2 x 2 Tickets.

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