So reagiert die Dortmunder Politik auf die Neubaupläne der Continentale Versicherung

rnNeubau an Stadtkrone-Ost

Eine neue Unternehmenszentrale für 1600 Mitarbeiter will die Continentale Versicherung auf der Stadtkrone-Ost bauen. Jetzt berät die Politik über das Großvorhaben.

Dortmund

, 26.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Nicht am angestammten Platz der Unternehmenszentrale an der Ruhrallee, sondern auf der Stadtkrone-Ost will die Continentale Versicherung neu bauen. Auf dem Eckgrundstück an der B1/B236 soll bis 2024 ein Gebäudekomplex mit einem 16-geschossigen Hochhaus für 1600 Mitarbeiter entstehen.

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Nachdem die Pläne am Dienstag bekannt gemacht worden waren, debattierte am Mittwoch der Ausschuss für Stadtentwicklung im Rathaus über die Pläne. Und es gab durchweg Beifall.

Viel Lob von der Politik

„Spannend“ und „toll“, findet SPD-Sprecherin Carla Neumann-Lieven das Projekt. Besonders gut gefällt ihr der Campus- oder Boulevard-Charakter mit vielen Besprechungsbereichen und grünen Höfen im Erdgeschoss.

Uwe Waßmann als Sprecher der CDU sprach von einem städtebaulichen Highlight und dankte der Continentale für ihr Bekenntnis zum Standort Dortmund. „Wir freuen uns darüber. Das ist eine tolle Sache, die wir gern unterstützen.“

„Wir werden eine städtebaulich hervorragende neue Landmarke bekommen, die sicherlich auch das Image der Stadt an diesem wichtigen Einfahrtstor verbessert“, stellte Uwe Tietz von den Grünen fest.

Sorgen um Parkplätze

Die Mitglieder der Bezirksvertretung in Aplerbeck, wo das neue Bauprojekt der Continentale-Versicherung bereits am Dienstag vorgestellt worden war, begrüßen ebenfalls die Planungen. Besonders attraktiv sei, dass die geplante Lärmschutzwand, die aufgrund des Ausbaus der B1 zur A40 gebaut werden sollte, nun wegfallen könne. Der geplante Gebäudekomplex schluckt den Lärm der späteren Autobahn und schützt so die Wohnhäuser in „zweiter und dritter Reihe“ an der Stadtkrone-Ost.

Kritisch sehen die Bezirkspolitiker aber die Parkplatzsituation. Trotz des großzügigen Parkplatzangebotes der Continentale für seine Mitarbeiter mit 1250 Parkhaus-Plätzen gibt es die Befürchtung, dass sich der „Parkverkehr“ in die umliegenden Straßen ausbreitet. Denn, das Parkangebot der Continentale an die Mitarbeiter soll nicht kostenlos sein. Wir hoch der Betrag sein wird, der für das Parken im Parkhaus gezahlt werden muss, steht aber wie so viele Details noch nicht fest.

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