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So sehen die Hotel- und Gastropläne im Rombergpark aus

Baustart 2018

Ein 100-Betten-Hotel mit gläserner Sky-Bar auf dem Dach, dazu ein großes Restaurant samt Brauerei - am Nordende des Rombergparks rückt die Neubebauung rund um den alten Gutshof Brünninghausen in greifbare Nähe. Jetzt vorgestellte Pläne zeigen die ganze Dimension des Multi-Millionen-Projekts.

BRÜNNINGHAUSEN

, 07.04.2017 / Lesedauer: 3 min
So sehen die Hotel- und Gastropläne im Rombergpark aus

Nach diesen Plänen soll im Rombergpark ein Hotel mit Sky-Bar und eigener Brauerei entstehen.

Zum Bauvorhaben „Romberg-Höfe“ liegen jetzt die mit der Stadt vereinbarten Ansichten vor, das Bebauungsplanverfahren ist angelaufen und nach den Osterferien gehen die Pläne ein weiteres Mal in den Gestaltungsbeirat, der das gesamte Projekt begleitet. Bis Ende des Jahres soll der Bebauungsplan stehen, sodass der Bauantrag gestellt werden kann.

Der erste Spatenstich im nördlichen Bereich des Botanischen Gartens Rombergpark markiert dann definitiv das Ende eines vor 17 Jahren begonnenen Tauziehens um die Neunutzung der früheren Flächen des alten Hotels Rombergpark (2008 abgerissen), des alten Schulstandortes der Wihoga und des Gutshofes Brünninghausen, der einst das Schloss bewirtschaftete. Die freigelegten Grundmauern neben dem Torhaus definieren die Abmessungen des 1945 durch Kriegs-Bomben zerstörten Schlosses.

Zimmer mit Blick auf Schlossmauern und See

Vom künftigen Hotel, das entgegen des alten, abgerissenen Hotels nun in Nord-/Südrichtung als viergeschossiger Riegel errichtet wird, fällt der Blick aus großflächig verglasten Gästezimmern auf Schlossmauern, See und alten Baumbestand. 90 bis 100 Zimmer sind geplant, rund die Hälfte davon als sogenanntes Boardinghouse zur längerfristigen Anmietung.

Im hinteren Gebäudebereich wird ein gläsernes Geschoss aufgesetzt für die Skybar mit Außenterrasse. Im Parterre finden sich Frühstücksraum und Tagungsbereich, die Tiefgarage fasst gut 40 Plätze. Architekt Hans-Leo Drewes, der auch zu den Initiatoren gehört, lässt das Hotel in rötlich durchgefärbtem Beton errichten, passend zum roten Klinker des Stallgebäudes gegenüber.

Biergarten mit 250 Plätzen 

Dieser frühere Kuhstall des alten Gutshofes wird in den alten Abmessungen und seiner jetzigen Ost-/West-Ausrichtung neu gebaut, mit Satteldach und wieder roter Klinkerfassade. Der Sandstein des alten Stall-Sockels findet sich dann im neuen Sockel wieder.

Als großzügiges Restaurant mit 150 Plätzen und einem weitläufigen Tagungsraum dürfte sich der Neubau, der keine Kopie des alten Stalls sein wird, schnell als neuer gastronomischer Anziehungspunkt etablieren. Richtung Rombergpark geben große Glasflächen den Blick frei auf Dortmunds beliebteste Grünfläche. Der geplante Biergarten an dieser Stelle erhält rund 250 Plätze.

Allein der erste Bauabschnitt kostet mehr als zehn Millionen Euro

Am anderen Gebäude-Ende, Richtung geplanter Fußgängerbrücke, die Mitte August über die B 54 eingeschwenkt werden soll, werden in einer neuen Brauerei am alten Brauereistandort des Gutshofes süffige Durstlöscher produziert. Spaziergänger und Restaurantgäste können dank großzügiger Verglasung die Brauvorgänge verfolgen.

Zwischen Hotel und Restaurant entstehen etwa 80 Parkplätze. Insgesamt dürfte der erste Bauabschnitt deutlich mehr als zehn Millionen Euro verschlingen. Erst in einem zweiten und dritten Bauabschnitt sollen zwei weitere, größere Gebäuderiegel als Dienstleistungszentren, zum Beispiel für die Ansiedlung von Instituten, entstehen.

Der Platz dafür reicht aus auf der insgesamt rund 20.000 Quadratmeter großen Fläche. Die Investoren betonen, sich den Namen „Interessengemeinschaft Romberghöfe“ ganz bewusst gegeben zu haben. Anordnung und Flächenaufteilung der historischen Gebäude blieben auch bei der Neunutzung sichtbar. 

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