So sehen die neuen Flüchtlingscontainer am Zoo aus

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Bald ziehen Flüchtlinge in die Wohncontainer an der Mergelteichstraße. Doch im Moment sieht es dort alles andere als wohnlich aus. Wir haben uns vorab in der Flüchtlingsunterkunft umgesehen.

BRÜNNINGHAUSEN

, 14.03.2015, 09:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
In einem Badezimmer steht noch das Wasser. Bis zum Einzug der Flüchtlinge soll es aber gesäubert werden.

In einem Badezimmer steht noch das Wasser. Bis zum Einzug der Flüchtlinge soll es aber gesäubert werden.

Die erste Bürger-Begehung in den Wohncontainer für Flüchtlinge ist auf großes Interesse gestoßen. Wir haben einen Blick in die Container geworfen und klären die wichtigsten Fragen.

Wie sieht es derzeit in den Containern aus?

Leere Zimmer mit zum Teil vergilbten Böden, Bettgestelle ohne Matratzen und ein mit Wasser überflutetes Badezimmer sorgen für Stirnrunzeln bei einigen Besuchern. Bis zum Einzug der ersten Bewohner, frühestens am 23. März 2015, soll aber alles fertig sein.

Was wird für die Sicherheit der Bewohner getan?

24 Stunden wird das Gelände an der Mergelteichstraße überwacht sein, am Eingang soll es eine Einlasskontrolle geben. Um die Wohncontainer wurde bereits ein Zaun errichtet.

Woher kommen die Flüchtlinge?

Aus welchen Ländern die am Ende insgesamt 300 Flüchtlinge kommen, kann Stadträtin Birgit Zoerner noch nicht sagen. Die Stadt bekomme von der Bezirksregierung in Arnsberg eine Woche vor dem Einzug Infos.

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Bildergalerie

Flüchtlingscontainer am Zoo

Bürger durften am Freitag einen ersten Einblick in das neue Flüchtlingsheim an der Mergelteichstraße werfen. Wir zeigen die Bilder von den Containern am Zoo.
13.03.2015
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Die ersten doppelgeschossigen Wohncontainer stehen schon. Im Vordergrund soll ein weiterer Wohnblock entstehen.© Foto: Daniele Giustolisi
Großes Interesse herrschte bei der Begehung der Wohnanlage. Bezirksbürgermeister Hans Semmler führte durch die Räumlichkeiten.© Foto: Daniele Giustolisi
Hombruchs Bezirksbürgermeister Hans Semmler begrüßt die vielen Gäste vor der Begehung der Wohncontainer.© Foto: Daniele Giustolisi
Hombruchs Bezirksbürgermeister Hans Semmler begrüßt die vielen Gäste vor der Begehung der Wohncontainer.© Foto: Daniele Giustolisi
Die Toiletten sind für Männer und Frauen separat.© Foto: Daniele Giustolisi
Normalerweise soll es Zweibett- oder Dreibettzimmer geben.© Foto: Daniele Giustolisi
Die Matratzen für die Betten müssen noch angeliefert werden.© Foto: Daniele Giustolisi
Der Ausblick in Richtung Mergelteichstraße wird bald durch weitere Wohncontainer verdeckt.© Foto: Daniele Giustolisi
In einem Badezimmer steht noch das Wasser. Bis zum Einzug der Flüchtlinge soll es aber gesäubert werden.© Foto: Daniele Giustolisi
In diesem Wohntrakt gibt es Zweier- und Viererzimmer, Badezimmer und Toiletten sowie Aufenthaltsräume.© Foto: Daniele Giustolisi
Der Blick ins Grüne in Richtung Zoo.© Foto: Daniele Giustolisi
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Wie verpflegen sich die Einwohner?

Die Bewohner werden sich in einer großen Gemeinschaftsküche selbst versorgen. Kühlschränke gibt es dort allerdings nicht. Sie sollen auf die Zweier- oder Viererzimmer der Bewohner verteilt werden.

Wer ist Betreiber der Anlage?

Betrieben wird das „Dorf im Dorf“, wie es Bezirksbürgermeister Hans Semmler nennt, vom Privatunternehmen European Homecare, mit dem die Stadt seit Jahren gut zusammenarbeitet, wie es heißt. Bis zu 15 Mitarbeiter werden sich kümmern, auch zwei Reinigungskräfte sind angestellt. Verschiedene karitative Einrichtungen, Vereine und Institutionen sorgen für Unterstützung, unter anderem in der Kinderbetreuung.

Und wie lange bleiben die Flüchtlinge dort?

„Im Idealfall ein paar Monate“, sagt Sozialamtsleiter Jörg Süshardt, „dann versuchen wir, eine Wohnung für sie zu finden.“ 

Am 24. März 2015 (Dienstag) wird es einen Bürgerdialog mit Vertretern der Stadt und dem Heimbetreiber geben. Beginn ist um 19 Uhr im Forum der Georgschule, Mergelteichstraße 63.

 

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