So sichert die Stadt den Rosenmontagszug

Karneval

Die Gefahr ist nur abstrakt, doch nach den Terroranschlägen von Paris, Nizza und Berlin überarbeitet die Stadt ihr Sicherheitskonzept für den Rosenmontagszug am 27. Februar. Diese Vorkehrungen sind vorgesehen.

DORTMUND

, 16.02.2017, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
So sichert die Stadt den Rosenmontagszug

Wie schon beim Weihnachtsmarkt werden auch am Rosenmontag wieder LKW der Stadt die Zufahrten versperren. Dies ist eine von mehreren Sicherheitsvorkehrungen während des Rosenmontagszugs.

Wie schon während der letzten Tage des Weihnachtsmarktes, werden auch am Rosenmontag wieder LKW aus dem Wallring verbannt. Es gilt dann ein Durchfahrtverbot für LKW ab 3,5 Tonnen. Um dafür zu sorgen, dass dies auch eingehalten wird, so wurde mitgeteilt, wird das Ordnungspersonal verstärkt.

Dortmund will keine unbeweglichen Sperren

Als Sperren werden zudem am Rosenmontag wieder Fahrzeuge der EDG an den Zufahrten zu der Großveranstaltung aufgestellt. Dies berichtete Ordnungsdezernentin Diane Jägers auf Anfrage. In den Wagen werden Mitarbeiter der EDG sitzen. Während manche andere Städte auf Betonsperren setzen oder Zufahrten mit Containern versperren, die mit Bauschutt gefüllt sind, wolle Dortmund keine unbeweglichen Sperren, erklärte Jägers. „Das ist für uns keine Lösung. Wir haben das geprüft und qualifiziert verworfen. Sperren müssen im Einzelfall beweglich sein“, so Jägers.

Enge Abstimmung zwischen Stadt und Polizei

Die Polizei werde in enger Abstimmung mit der Stadt und „der Lage angepasst“ ihre Kräfte einsetzen, so Polizeisprecher Gunnar Wortmann. Über die genaue Personalstärke sei man noch in Gesprächen.

„Eine hundertprozentige Sicherheit werden wir nicht schaffen“, stellte Ordnungsdezernentin Jägers klar, „aber ich glaube, dass wir gut aufgestellt sind.“

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