So will die Stadt die Schulen ans schnelle Internet anbinden

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Die Stadt treibt die Digitalisierung ihre Gebäude weiter voran. Doch das braucht viel Zeit. Der Bereich Schule hat allerdings Priorität. Und dazu gibt es jetzt einen neuen Zeitplan.

Dortmund

, 24.08.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Geld, so viel stellt Dortmunds Personal- und Organsisationsdezernent Christian Uhr klar, gibt es reichlich. Dafür sorgen schon die diversen Förderprogramme von Bund und Land vom Projekt Gute Schule über den Digitalpakt bis zur Förderung des Breitband-Ausbaus.

Die Kunst ist, die verschiedenen Förderprogramm zusammenzuführen und möglichst schnell umzusetzen. Die Stadtverwaltung hat dazu jetzt ämterübergreifende Projektgruppen gebildet. „Wir verfolgen damit das Ziel, die Fahrt, die die Corona-Pandemie der Digitalisierung mitgegeben hat, weiter zu nutzen und mit kurzen Abstimmwegen bürokratische und organisatorische Hürden abzubauen“.

400 Gebäude fehlen

Die Aufgabe ist groß: Allein um die 626 städtischen Gebäude ans schnelle Internet anzubinden, sind noch auf einer Gesamtlänge von etwa 410 Kilometern Glasfaserkabel zu verlegen. Dabei sind noch 400 Gebäuden anzubinden, darunter 112 Schulen.

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Mit 70 Prozent Schulen mit WLAN-Anbindung sei man schon auf einem hohen Niveau, stellt Uhr fest. Mit Hilfe der Förderprogramme will man jetzt versuchen, bis Ende 2021 alle Schulen mit WLAN auszustatten.

Und auch die Zahl der „digitalen Endgeräte“ in den Schulen - vom Laptop bis zum Beamer - soll schnell steigen. Allein bis Jahresende 2020 sollen rund 17.000 Geräte für Schüler neu angeschafft werden, wie Schuldezernentin Daniela Schneckenburger schon eine Woche zuvor angekündigt hatte.

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Die Zahl der digitalen Endgeräte in den Schulen steigt damit auf insgesamt 35.000. Mit weiteren Förderprogrammen wie dem Digitalpakt sollen es dann bis Ende 2023 mehr als 57.000 Geräte werden.

Viele Baustellen nötig

Parallel dazu läuft die weitere Anbindung der städtischen Gebäude ans Glasfaser-Netz weiter, die oft mit umfangreichen Bauarbeiten außerhalb und innerhalb der Gebäude verbunden ist - und entsprechenden Aufträgen für das Handwerk. Etwa 100 Standorte müssen auch alternativ angebunden werden, weil ein Anschluss ans Glasfasernetz unwirtschaftlich ist, haben die städtischen Experten festgestellt.

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Deshalb braucht es auch noch Zeit, bis tatsächlich alle städtischen Gebäude am Netz sind. Die Vorlage der Verwaltung, die jetzt von der Politik beraten werden soll, nennt als Ziel den 31. Dezember 2028.

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