So will die Stadt sparen

Dortmunds Haushalt

Um den städtischen Haushalt in der Spur zu halten, hat Kämmerer Jörg Stüdemann die erste Sparrunde nach der Sommerpause eingeläutet. Die Ämter haben noch mal 12,5 Millionen Euro zusammengekratzt. Dramatische Einsparungen soll es nicht geben, so der Kämmerer. Einige "Bewirtschaftungsmaßnahmen" hat er benannt.

DORTMUND

, 21.08.2014, 03:22 Uhr / Lesedauer: 1 min

  • Das Theater hat in diesem Jahr mehr Geld als erwartet eingenommen. Damit sollen einmalig die Kosten für die Tariferhöhung der Orchestergehälter bezahlt werden. Das seien etwa 300.000 Euro, sagt Kämmerer Jörg Stüdemann.
  • Einige freie Stellen im Kulturbereich sollen erst einmal nicht besetzt werden. Dazu gehören auch Leitungspositionen.
  • Bei der Sanierung des Dietrich-Keuning-Hauses kann die Stadt Rückstellungen für Brandschutzarbeiten auflösen. Das spart zumindest in der Bilanz einige Positionen.
  • Ein Plus von jährlich mehreren Hundertausend Euro erwartet Stüdemann von der Wettbüro-Steuer, die der Rat voraussichtlich am 2. Oktober verabschieden wird.
  • Da bis Jahresende nicht alle neu gebauten Kitas wie geplant fertig ausgestattet sind, wird beim Jugendamt Geld eingespart. Damit wiederum will die Stadt Mehrausgaben bei der Jugendhilfe decken.
  • Externe Einstellungen will die Stadt auf das absolute Minimum reduzieren.
  • Bei der Vergnügungssteuer für die Automatennutzung schreibt die Stadt noch eifriger Bescheide als bisher.
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