Dortmund soll mehrere Hundert Lade-Laternen für E-Autos bekommen wie hier an der Elisabethstraße. Zu erkennen sind sie an der hellgrünen Farbe. © Kevin Kindel
E-Mobilität

So will Dortmund die Zahl der Elektroautos erhöhen

Dortmund fährt zunehmend elektrisch. 3,7 Prozent der in Dortmund gemeldeten Fahrzeuge fahren voll elektrisch oder zumindest als Plug-in-Hybrid. Doch die Stadt tut einiges, damit es noch mehr werden.

In Dortmund fahren aktuell von 369.214 gemeldeten Fahrzeugen, (davon 296.065 PKW) 3350 voll mit Elektroantrieb (0,91 Prozent). Dazukommen 10.145 Hybrid-Fahrzeuge.

Auch Dortmunds Stadtspitze geht mit gutem Beispiel voran und fährt keine Verbrenner mehr. Zur Dienstwagenflotte gehören drei vollelektrische Fahrzeuge und fünf Plug-in-Hybride für längere Dienstfahrten.

Vorreiter will Dortmund bei den öffentlichen Ladesäulen sein und verfolgt zurzeit zwei Lade-Infrastruktur-Projekte. Zum einen werden öffentliche Ladesäulen auf privatem Grund installiert und zum anderen Straßenlaternen zu Ladesäulen erweitert.

Straßenlaternen mit Steckdosen

Dafür bekommen im Rahmen des vom Land geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekts NOX Block bis September 2022 mehr als 300 Straßenlaternen im Stadtgebiet „Steckdosen“, an denen E-Fahrzeuge mit bis zu 11 kW geladen werden können.

Adressaten sind dabei insbesondere Laternenparker, die keine Möglichkeit zum Laden eines E-Autos auf dem eigenen Grundstück haben, aber gern auf ein Elektro-Fahrzeug umsteigen würden, und Pendler, die auf Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum angewiesen sind. Das Laden an Straßenlaternen ist für lange Standzeiten geplant. Wer sein Fahrzeug wieder voll aufladen will, muss schon die ganze Nacht unter der Laterne parken.

Um in Dortmund auch die Zahl der E-Taxen zu erhöhen, habe diese in Dortmund in der Taxischlange am Hauptbahnhof Vorfahrt.

Über die Autorin
Redaktion Dortmund
Stellvertretende Leiterin der Dortmunder Stadtredaktion - Seit April 1983 Redakteurin in der Dortmunder Stadtredaktion der Ruhr Nachrichten. Dort zuständig unter anderem für Kommunalpolitik. 1981 Magisterabschluss an der Universität Bochum (Anglistik, Amerikanistik, Romanistik).
Zur Autorenseite
Gaby Kolle