Soko gegen Rechts - Mit 50 Beamten gegen Neonazi-Gewalt

Polizei Dortmund

Das ist eine Ansage: Mit 50 Beamten einer Sonderkommission arbeitet die Polizei seit Mitte Januar gegen rechtsextreme Straftaten in der Stadt. Am Dienstag hat Polizeipräsident Wesseler sein Konzept vorgestellt.

DORTMUND

von Von Tobias Großekemper

, 31.01.2012 / Lesedauer: 2 min
Soko gegen Rechts - Mit 50 Beamten gegen Neonazi-Gewalt

Neonazis in Dortmund.

 Die Soko, zu der auch der hierin integrierte Staatsschutz gehört, der auf 20 Ermittler aufgestockt wurde, arbeitet personenorientiert, das heißt, dass erkannte Intensivtäter aus der Szene immer auf denselben Beamten treffen. Dieser Beamte soll dann auch alle Straftaten auf seinen Schreibtisch bekommen, die ein Täter begangen hat – auch wenn es sich dabei um Ladendiebstahl oder Schwarzfahren handelt.Ziel dieser Aktion: Der Ermittlungs- und Kontrolldruck auf die Szene soll deutlich erhöht werden, um so die Handlungsspielräume deutlich einzudämmen. „Die Nazi-Szene muss immer und überall damit rechnen, auf die Polizei zu treffen“, so Wesseler.

 Der Polizeipräsident präzisierte bei der Vorstellung des Konzeptes „Kein Raum für Rechtsextreme“ am Dienstag auch seine Vorstellung zu Sitzblockaden von angemeldeten Nazi-Demonstrationen. „Eine Blockade gegen eine genehmigte Demo ist nicht zulässig – der Umgang damit kann aber sehr unterschiedlich sein.“

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