Sozialticket kostet ab dem 1. Februar 30 statt 15 Euro

Protestaktion

DORTMUND Das „neue“ Sozialticket für 30 statt 15 Euro tritt am Montag (1.2.) in Kraft. Das Aktionsbündnis für den Erhalt des (alten) Sozialtickets lädt daher von 16.30 bis 18.30 Uhr am Reinoldi-Pylon am Willy-Brandt-Platz zur Protestaktion ein.

01.02.2010, 11:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sozialticket kostet ab dem 1. Februar 30 statt 15 Euro

Am Donnerstag entscheidet der Rat endgültig über Anträge zur Ausgestaltung des Sozialtickets.

Skeptisch blickt Prüsse nun allerdings auf die Gegenfinanzierung des jetzt vorgeschlagenen Sozialticket-Modells mit Preisen zwischen 15 und 23 Euro, etwa durch Verzicht auf das Bärenticket für Senioren. Das neue VRR-Sozialticket dürfe nicht zu Lasten von Kindern, Senioren oder Otto-Normalbürgern gehen, erklärt Prüsse – verbunden mit der Forderung, die Kalkulation für das Sozialticket auf den Tisch zu legen. Nicht zuletzt sieht die SPD weiterhin auch das Land in der Pflicht für eine Mitfinanzierung.

  • Das Ziel der erneuten Protestaktion ist, Stadt und Stadtwerke dazu zu bewegen, das lokale Modell – zu bisherigen Konditionen von 15 Euro – zumindest bis zur Einführung des VRR-weiten Tickets zum 1.8. fortzusetzen. 
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