Manipulierte Sparkassen-Automaten: Das sollten Kunden jetzt beachten

Betrug

An drei Dortmunder Sparkassenfilialen sind Kunden Manipulationen aufgefallen. Die Polizei mahnt zur Aufmerksamkeit. So lief die Manipulation und diese Bankautomaten waren betroffen.

Dortmund

, 07.04.2019, 15:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Manipulierte Sparkassen-Automaten: Das sollten Kunden jetzt beachten

An mehreren Sparkassen-Automaten haben Unbekannte den Geldausgabeschacht und den Kartenschacht manipuliert. © dpa

Am Samstag erhielt die Dortmunder Polizei drei Meldungen über Manipulationen an Geldautomaten in den Zweigstellen an der Lindemannstraße (festgestellt um 12.37 Uhr), an der Märkischen Straße (14.30 Uhr) und an der Kaiserstraße (17.50 Uhr).

In allen Fällen waren die Automaten laut Polizei so manipuliert, dass die Bankkarten nach Eingabe der PIN nicht wieder aus dem Kartenschacht herausgegeben, sondern vom Automaten eingezogen wurde. Auch der Geldausgabeschacht blieb nach Eingabe der PIN geschlossen. Die Geheimnummer wurde mittels einer zusätzlich angebrachten Kamera ausspioniert.

Ein Kunde wurde auf diese Weise um Geld gebracht, in den beiden anderen Fällen fiel die Manipulation rechtzeitig auf.

Wer am Samstag an einem der Geldautomaten war, sollte sein Konto prüfen

Die Polizei sucht nach Zeugen, die in der Nähe der Sparkassenfilialen verdächtige Personen beobachtet haben. Sie sollten sich mit der Kriminalpolizei unter der Rufnummer (0231) 132 74 41 in Verbindung setzen. Gleiches gelte für mögliche weitere Opfer, die vor der jeweiligen Feststellzeit an einem dieser Automaten versucht haben, Geld abzuheben.

Das sind weitere Ratschläge an Sparkassenkunden:

  • Bei verdächtigen Anzeichen, baulichen Veränderungen oder groben Beschädigungen an Automaten sollte die Polizei informiert werden.
  • Für Bankkunden die diese Automaten gestern aufgesucht haben gilt zusätzlich: Sie sollten ihr Konto auf unberechtigte Abhebungen prüfen. „Sollten diese erfolgt sein, erstatten Sie Anzeige und setzten Sie sich umgehend mit Ihrer Bank in Verbindung“, so die Dortmunder Polizei.
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