Sparkasse soll angeblich 30 Mio. € zahlen

DORTMUND Mit 30 Millionen Euro soll die Sparkasse Dortmund die angeschlagene WestLB stützen. „Das sind reine Spekulationen. Die Summe wollen wir nicht kommentieren“, erklärte dazu Sparkassen-Pressesprecherin Jeanette Bludau.

von Von Bettina Kiwitt

, 24.01.2008, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auch Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer, Mitglied im Verwaltungsrat der Sparkasse und im Vorstand des Westfälisch-Lippischen Sparkassen- und Giroverbandes sowie im Aufsichtsrat der WestLB, stellte fest: „Die Zahl gibt es noch gar nicht.“ Könne es auch gar nicht geben, weil die Prüfung der Sicherungsmaßnahmen bei der WestLB noch nicht abgeschlossen sei. Aber die Kunden der Sparkasse müssten sich keine Sorgen machen: „Die Krise der WestLB wird sich nicht auf das Kundengeschäft der Sparkasse auswirken.“

Davon ist auch Willi Pilgrim, Vorsitzender des Personalrats der Sparkasse, überzeugt. „Die Sparkasse kann nicht einfach die Zinsen erhöhen. Wir stehen im Wettbewerb. Welcher Kunde wäre denn bereit, bei uns höhere Zinsen als bei den Mitbewerbern zu zahlen?“ Pilgrim befürchtet vielmehr für die rund 1700 Mitarbeiter der Sparkasse negative Auswirkungen, sollten die Sparkassen Geschäftsfelder an die WestLB abtreten müssen.

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