SPD holt beide Wahlkreise, CDU verpasst zweiten Sitz

Bundestagwahl in Dortmund

Dortmund hat gewählt - gewonnen haben die großen Parteien. Die SPD holte mit großem Abstand beide Wahlkreise. Auch die CDU jubelte, sie legte ordentlich zu. Die Union hoffte sogar darauf, künftig zwei Abgeordnete zu stellen. Bei FDP und Grünen herrschte Katzenjammer.

DORTMUND

von Von Oliver Volmerich, Gaby Kolle, Peter Bandermann

, 23.09.2013, 09:23 Uhr / Lesedauer: 6 min

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Bundestagswahl in DO: Gute Stimmung bei der CDU

Nach dem guten Ergebnis der CDU bei der Bundestagswahl herrschte im Dortmunder Rathaus bei den Union-Anhängern beste Stimmung.
22.09.2013
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Bei Politikern und Anhängern der CDU herrschte im Dortmunder Rathaus beste Feierlaune.© Foto: Oliver Schaper
Bei Politikern und Anhängern der CDU herrschte im Dortmunder Rathaus beste Feierlaune.© Foto: Oliver Schaper
Bei Politikern und Anhängern der CDU herrschte im Dortmunder Rathaus beste Feierlaune.© Foto: Stephan Schütze
Bei Politikern und Anhängern der CDU herrschte im Dortmunder Rathaus beste Feierlaune.© Foto: Oliver Schaper
Bei Politikern und Anhängern der CDU herrschte im Dortmunder Rathaus beste Feierlaune.© Foto: Oliver Schaper
Bei Politikern und Anhängern der CDU herrschte im Dortmunder Rathaus beste Feierlaune.© Foto: Oliver Schaper
Bei Politikern und Anhängern der CDU herrschte im Dortmunder Rathaus beste Feierlaune.© Foto: Oliver Schaper
Bei Politikern und Anhängern der CDU herrschte im Dortmunder Rathaus beste Feierlaune.© Foto: Oliver Schaper
Bei Politikern und Anhängern der CDU herrschte im Dortmunder Rathaus beste Feierlaune.© Foto: Oliver Schaper
Bei Politikern und Anhängern der CDU herrschte im Dortmunder Rathaus beste Feierlaune.© Foto: Oliver Schaper
Bei Politikern und Anhängern der CDU herrschte im Dortmunder Rathaus beste Feierlaune.© Foto: Oliver Schaper
Bei Politikern und Anhängern der CDU herrschte im Dortmunder Rathaus beste Feierlaune.© Foto: Oliver Schaper
Bei Politikern und Anhängern der CDU herrschte im Dortmunder Rathaus beste Feierlaune.© Foto: Oliver Schaper
Bei Politikern und Anhängern der CDU herrschte im Dortmunder Rathaus beste Feierlaune.© Foto: Oliver Schaper
Bei Politikern und Anhängern der CDU herrschte im Dortmunder Rathaus beste Feierlaune.© Foto: Stephan Schütze
Bei Politikern und Anhängern der CDU herrschte im Dortmunder Rathaus beste Feierlaune.© Foto: Stephan Schütze
Bei Politikern und Anhängern der CDU herrschte im Dortmunder Rathaus beste Feierlaune.© Foto: Stephan Schütze
Bei Politikern und Anhängern der CDU herrschte im Dortmunder Rathaus beste Feierlaune.© Foto: Stephan Schütze
Bei Politikern und Anhängern der CDU herrschte im Dortmunder Rathaus beste Feierlaune.© Foto: Stephan Schütze
Bei Politikern und Anhängern der CDU herrschte im Dortmunder Rathaus beste Feierlaune.© Foto: Stephan Schütze
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Bundestagswahl in DO: Enttäuschung bei der SPD

Bei der SPD und ihren Anhängern herrschte beim Blick auf das Bundesergebnis am Sonntagabend im Dortmunder Rathaus Enttäuschung.
22.09.2013
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So war die Stimmung bei der SPD im Dortmunder Rathaus.© Foto:Oliver Schaper
So war die Stimmung bei der SPD im Dortmunder Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
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So war die Stimmung bei der SPD im Dortmunder Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
So war die Stimmung bei der SPD im Dortmunder Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
So war die Stimmung bei der SPD im Dortmunder Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
So war die Stimmung bei der SPD im Dortmunder Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
So war die Stimmung bei der SPD im Dortmunder Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
So war die Stimmung bei der SPD im Dortmunder Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
So war die Stimmung bei der SPD im Dortmunder Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
So war die Stimmung bei der SPD im Dortmunder Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
So war die Stimmung bei der SPD im Dortmunder Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
So war die Stimmung bei der SPD im Dortmunder Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
So war die Stimmung bei der SPD im Dortmunder Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
So war die Stimmung bei der SPD im Dortmunder Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
So war die Stimmung bei der SPD im Dortmunder Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
So war die Stimmung bei der SPD im Dortmunder Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
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So war die Stimmung bei der SPD im Dortmunder Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
So war die Stimmung bei der SPD im Dortmunder Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
So war die Stimmung bei der SPD im Dortmunder Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
So war die Stimmung bei der SPD im Dortmunder Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
So war die Stimmung bei der SPD im Dortmunder Rathaus.© Foto: Stephan Schütze
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So war die Stimmung bei der SPD im Dortmunder Rathaus.© Foto:Oliver Schaper
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Bundestagswahl in DO: Fassungslosigkeit bei der FDP

Fassungslosigkeit bei den Liberalen am Sonntagabend auf der Wahlparty im Dortmunder Rathaus.
22.09.2013
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Lange Gesichter bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Lange Gesichter bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Lange Gesichter bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Lange Gesichter bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Lange Gesichter bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Lange Gesichter bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Lange Gesichter bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Lange Gesichter bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Lange Gesichter bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Lange Gesichter bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Lange Gesichter bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Lange Gesichter bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Lange Gesichter bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Lange Gesichter bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Lange Gesichter bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Lange Gesichter bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Lange Gesichter bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Lange Gesichter bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Lange Gesichter bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Während der Jubel bei der CDU keine Grenzen kannte, waren SPD und Grüne sprachlos. Entsetzen herrschte dagegen bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Schlagworte Dortmund

  • Marco Bülow (SPD) gewinnt den Wahlkreis 142
  • Sabine Poschmann (SPD) holt den Sieg im Wahlkreis 143
  • SPD und CDU legen bei den Zweitstimmen etwa fünf Prozentpunkte zu
  • Die FDP verliert dramatisch, Grüne und Linke stark
  • CDU-Kandidat Thorsten Hoffmann hat ein Bundestagsmandat ganz knapp verfehlt
  • Ebenfalls im Bundestag: Steffen Kanitz (CDU), Markus Kurth (Grünen) und Ulla Jelpke (Linke)

Nach Auszählung aller Stimmen hat sich das Blatt in der Nacht gegen ein zweites Dortmunder CDU-Bundestagsmandat gewendet. Thorsten Hoffmann verpasste den Einzug in den Bundestag haarscharf. Bis zu Platz 50 der CDU-Landesliste zogen Bewerber in den Bundestag ein - Hoffmann war auf Platz 52 nominiert worden. 

Geschafft! Der letzte der 418 Dortmunder Wahlbezirken ist ausgezählt. Das vorläufige Endergebnis: SPD: 40,9 Prozent CDU: 29,1 Prozent FDP: 3,8 Prozent Grüne: 8,3 Prozent Linke: 7,8 Prozent AfD: 4,1 Prozent An dieser Stelle beenden wir unseren Liveticker. Wir bedanken uns für Ihr Interesse!

Die Auszählung in Dortmund geht auf die letzten Meter. Immer noch fehlen drei Wahllokale.

Das Ziel, bis 21.30 Uhr mit dem Dortmunder Wahlergebnis fertig zu sein, erfüllt sich nicht. Es hängt an 16 Wahllokalen - acht in jedem Wahlkreis. Dort gibt es Probleme, weil man bei der Auszählung immer auf unterschiedliche Ergebnisse kommt. Aus dem städtischen Wahlbüro sind zehn Helfer unterwegs, um die Wahlvorstände vor Ort zu unterstützen.

Wir haben gerade mit dem bisherigen FDP-Bundestagsabgeordneten

gesprochen. Er sitzt im Zug nach Berlin, dort nimmt er morgen um 10 Uhr an einer Präsidiumssitzung teil. "Ich habe mit diesem krassen Absturz nicht gerechnet. Das Präsidium wird über Konsequenzen diskutieren. Persönlich muss ich schauen, wie es für mich weitergeht. Jetzt geht es erstmal darum, dass meine Mitarbeiter eine Anschlussbeschäftigung finden." Für seine Partei glaubt Kauch an eine Neustart-Chance: "Es gibt noch eine ausreichende Zahl von Bürgern, die zur FDP gestanden haben. Das ist eine Grundlage, auf der man aufbauen kann." 

Das Dortmunder Rathaus leert sich langsam. Das Dortmunder Ergebnis steht quasi fest, einziger Spannungspunkt: Kommt

(CDU) in den Bundestag? Das hängt davon ab, ob die AfD in den Bundestag einzieht. Jetzt blicken alle gespannt nach Berlin und warten auf das bundesweite Resultat.

SPD-Wahlkreissieger

ist mit dem Blick auf das Dortmunder Ergebnis einigermaßen zufrieden. "Das gilt sowohl für die Erst- als auch die Zweitstimme. Leider konnten wir der Bundes-SPD nicht genug helfen." 

Ist Dortmund eine Nazi-Hochburg? Zumindest das aktuelle Ergebnis gibt das nicht her. Die NPD steht bei 1,3 Prozent. Die neugegründete Neonazi-Partei "Die Rechte" hat stadtweit bisher 112 Zweitstimmen.

Mitglied des nächsten Bundestages ist höchstwahrscheinlich

von den Grünen. Er ist enttäuscht vom Ergebnis. "Es gab in den letzten Wochen eine regelrechte Kampagne gegen die Grünen gegeben. Wir werden aber auch über die eine oder andere eigene Kommunikationspanne reden müssen." 

Es zeichnet sich angesichts des starken CDU-Ergebnisses eine kleine Sensation ab. Mit

könnte ein zweiter CDU-Politiker in den Bundestag einziehen. Die CDU-Liste dürfte nach Parteiangaben bis Platz 58 ziehen. "Ich möchte mich noch nicht freuen. Aber wenn ich in den Bundestag komme, wäre das der Wahnsinn. Dann werden Sie mich noch heute weinen sehen."

Wir haben mit

, dem AfD-Sprecher in Dortmund, gesprochen. Er hofft auf das Überspringen der Fünf-Prozent-Hürde: "Es ist aber schon eine Sensation, an der Hürde zu kratzen", sagte er. Auf jeden Fall sei es ein tolles Ergebnis, innerhalb von sieben Monaten die Strukturen aufgebaut zu haben.

Unser erstes Video des Abend ist da. Es zeigt Reaktionen der Dortmunder Politiker auf das Ergebnis der Bundestagswahl.

Alles andere wäre allerdings auch eine Riesen-Sensation. Oberhalb dieses Tickers stehen die aktuellen Zweitstimmen-Ergebnisse für Dortmund.

Die Dortmunder CDU twittert gerade, dass neben

auch

in den Bundestag einziehen könnte. Er steht auf Platz 52 der Landesliste. Ob das reicht, ist derzeit völlig unklar.

Gerade erneuter Riesenjubel bei der Dortmunder CDU. Die aktuelle Hochrechnung verspricht sogar eine knappe absolute Mehrheit. Bei der FDP herrscht hingegen Grabesstimmung - es verfestigt sich das Bild, dass man dem nächsten Bundestag nicht angehören wird.

Wir präsentieren ab sofort den aktuellen Auszählungsstand über unserem Ticker.

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Bundestagswahl: Die ersten Bilder aus dem Dortmunder Rathaus

Traditionell versammelten sich die Lokalpolitiker bei der Bundestagswahl ab 18 Uhr im Rathaus. Die ersten Bilder aus dem Rathaus.
22.09.2013
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Während der Jubel bei der CDU keine Grenzen kannte, waren SPD und Grüne sprachlos. Entsetzen herrschte dagegen bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Während der Jubel bei der CDU keine Grenzen kannte, waren SPD und Grüne sprachlos. Entsetzen herrschte dagegen bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Während der Jubel bei der CDU keine Grenzen kannte, waren SPD und Grüne sprachlos. Entsetzen herrschte dagegen bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Während der Jubel bei der CDU keine Grenzen kannte, waren SPD und Grüne sprachlos. Entsetzen herrschte dagegen bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Während der Jubel bei der CDU keine Grenzen kannte, waren SPD und Grüne sprachlos. Entsetzen herrschte dagegen bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Während der Jubel bei der CDU keine Grenzen kannte, waren SPD und Grüne sprachlos. Entsetzen herrschte dagegen bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Während der Jubel bei der CDU keine Grenzen kannte, waren SPD und Grüne sprachlos. Entsetzen herrschte dagegen bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Während der Jubel bei der CDU keine Grenzen kannte, waren SPD und Grüne sprachlos. Entsetzen herrschte dagegen bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Während der Jubel bei der CDU keine Grenzen kannte, waren SPD und Grüne sprachlos. Entsetzen herrschte dagegen bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Während der Jubel bei der CDU keine Grenzen kannte, waren SPD und Grüne sprachlos. Entsetzen herrschte dagegen bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Während der Jubel bei der CDU keine Grenzen kannte, waren SPD und Grüne sprachlos. Entsetzen herrschte dagegen bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
Während der Jubel bei der CDU keine Grenzen kannte, waren SPD und Grüne sprachlos. Entsetzen herrschte dagegen bei der FDP.© Foto: Stephan Schütze
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Steffen Kanitz, Dortmunds CDU-Chef, ist begeistert. "Das ist ein grandioser Wahlsieg für die CDU und eine deutliche Bestätigung für Angela Merkel. Ich habe die Hoffnung, dass es für unseren Koalitionspartner noch reicht." 

Jetzt tröpfeln Dortmunder Ergebnisse ein. Um 18.36 Uhr meldete

in Husen Zahlen. Hier hat CDU-Kandidat Steffen Kanitz die Nase vorn.

Dortmunds SPD-Parteichef

mit einer knackigen Aussage zum Ergebnis: "Da, wo ich Einfluss habe, werde ich gegen eine große Koalition stimmen. Diese würde Land und Partei schaden." Drabig ist Mitglied in Präsidium und Landesvorstand der SPD.

Noch gibt's hier im Rathaus keine Dortmunder Zahlen. Dafür aber Reaktionen. Bei der SPD ist man traurig über das schwache Abschneiden. Kandidatin

: "Ich bin enttäuscht, auch wenn ich mit nicht viel mehr Stimmen gerechnet habe." Ihr Kollege Marco Bülow: "15 bis 16 Prozent hinter der CDU zu landen ist kein Grund zum Jubel. Die Aussicht auf eine große Koalition macht mich auch nicht froh." 

Nachdem RTL für die FDP 5,0 Prozent prognostiziert hat, äußerte sich jetzt auch deren Bundestagskandidat

: "Ich hatte im Wahlkampf einen anderen Eindruck von der Stimmung. Wahrscheinlich müssen wir den ganzen Abend zittern." Er rechnet mit vielen Briefwahlstimmen für die Liberalen, dort sei man traditionell stark.

Mit ersten Dortmunder Ergebnissen ist nach Angaben der Stadt gegen 18.30 Uhr zu rechnen. 

Wir haben auch mit den Dortmunder Grünen gesprochen. "Das Ergebnis ist nicht schönzureden", so Kreissprecherin

. "Dass die FDP wahrscheinlich nicht drin ist, erfüllt uns nicht mit Trauer."

Betretene Stimmung herrscht bei der Dortmunder FDP. Bundestagaskandidat und Kreischef

wollte das Ergebnis zunächst nicht kommentieren. Er will auf weitere Ergebnisse und Hochrechnungen warten. Bei der CDU hingegen herrscht gute Laune.

Das gute Ergebnis wurde bei der Dortmunder CDU stürmisch bejubelt. Bei der SPD herrschte Ratlosigkeit über das eigene Ergebnis - und dann Jubel über das Resultat der FDP. 

Wir melden uns aus dem Pressezentrum des städtischen Rathauses. Hier erwarten Mitarbeiter, Mandatsträger und Anhänger der Parteien mit Spannung die bundesweite Prognose um 18 Uhr. Die Parteien haben sich in ihren Fraktionssälen versammelt. An den Balustraden zur Bürgerhalle hängen Flagen der großen Parteien. 

Eine halbe Stunde vor Schließung der Wahllokale gibt es aktuelle Zahlen zur Wahlbeteiligung mit dem Stand 17 Uhr. Bis dahin hatten 57,5 Prozent der Wahlberechtigten in den Wahllokalen ihre Stimmen abgegeben. Vor vier Jahren waren es zu dieser Zeit 59 Prozent. Höher liegt aber die Zahl der Briefwähler. Mti 81.584 gab es hier 5065 mehr als 2009. Sie machen damit allein einen Anteil von rund 20 Prozent an der Wahlbeteiligung aus. 

Die 302 Wahllokale Dortmunds sind seit 8 Uhr geöffnet - und das bis 18 Uhr.  Der neueste Zwischenstand in Sachen Wahlbeteiligung: Um 15 Uhr hatten 43,6 Prozent der Wahlberechtigten in den Wahllokalen ihre Stimmen abgegeben, 2009 waren es 45,2 Prozent. Dazu kommen aktuell die rund 20 Prozent Briefwähler.  

Der Trend zur stabilen oder geringfügig niedrigeren Wahlbeteiligung hielt auch am Mittag an. Um 13 Uhr hatten 27,4 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben - 2009 waren es um diese Zeit 28,1 Prozent. Dafür liegt die Briefwahl-Beteiligung leicht höher, die in diesem Werten nicht berücksichtigt ist. Zählt man beides zusammen dürfte inzwischen knapp die Hälfte der Wahlberechtigten gewählt haben. 

Im Wahllokal 5109 in der Ricarda-Huch-Schule im Kaiserstraßenviertel ist gut was los. Gegen 13.15 Uhr warteten ein gutes Dutzend Menschen vor den Wahlkabinen. "Und das geht seit heute Morgen so", sagt ein Wahlhelfer. Die gute Wahlbeteiligung könnte vielleicht was mit dem Kaiserstraßenfest zu tun haben, mutmaßt er. "Oder an den attraktiven Wahlhelfern", sagt ein älterer Herr hinten in der Schlange. "Der Mann darf zweimal abstimmen!" scherzt eine Wahlhelferin. Das gleiche Bild im Robert-Schuman-Berufskolleg östlich des Westfalenparks: Hier bilden sich im Wahllokal 7104 immer wieder kurze Schlangen, die Stimmung ist gut, das Publikum gut gemischt - Familien, Spaziergänger mit Hund.

Um 10.45 Uhr lag die Wahlbeteiligung in den Wahllokalen geringfügig niedriger als vor vier Jahren. Das städtische Wahlbüro meldete eine Beteiligung von 11,4 Prozent, 2009 waren es zum gleichen Zeitpunkt 12 Prozent. Bei beiden Werten ist die Briefwahl nicht berücksichtigt. Die liegt in diesem Jahr höher als 2009.

Alle Wahllokale konnten auch pünktlich öffnen. Nur an drei Orten gab es kleinere Probleme, die aber schnell gelöst werden konnten.

So fehlten in einem Wahlkokal in einer Kindertagesstätte die passenden Möbel für die Wahlhelfer. Aus dem städtischen Wahlbüro wurde schnell Ersatz für die niedrigen Kindertische und -stühle herbeigeschafft. In einem Wahllokal in Kruckel waren die falschen Wahlkreis-Stimmzettel angekommen. Das fiel aber dem Wahlvorstand rechtzeitig auf. Bürgerdienste-Leiter Peter Spaenhoff brachte persönlich die richtigen Unterlagen in den Dortmunder Südwesten. "Die Wahl konnte dort mit knapp fünf Minuten Verspätung beginnen. Ein Wähler musste so lange warten", berichtete er. Im Depot in der Nordstadt fehlte erst der richtige Schlüssel. Nachdem man sich schon darauf eingerichtet hatte, das Wahllokal vor der Tür einzurichten, tauchte er aber doch noch auf und die Wahl konnte starten. Knapp 420.000 Dortmunder sind wahlberechtigt. Jetzt ist schon sicher, das gut 81.000 von ihnen aller Voraussicht nicht in den Wahlkabinen auftauchen werden: So viele Bürger haben Briefwahlanträge gestellt.

Bei der letzten Bundestagwahl 2009 musste die SPD in Dortmund große Einbußen hinnehmen. Bei den Zweitstimmen bekam sie 34,3 Prozent, die CDU 24,4 Prozent, die FDP 11,7 Prozent, die Grünen 12,4 Prozent, die Linke 11,2 Prozent, Sonstige 6 Prozent.Die beiden Wahlkreise waren für die SPD-Direktkandidaten, die mit der Erststimme gewählt werden, bislang immer eine sichere Bank. 2009 wurden Marco Bülow mit 41,2 Prozent und Ulla Burchardt mit 42,4 Prozent gewählt. Burchardt tritt in diesem Jahr nicht mehr an.

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