Ärger um parkende LKW: SPD fordert Autohof auf dem Gelände der Westfalenhütte

rnVerkehr in Scharnhorst

Lkw auf dem Karrenberg, Raser auf der Hostedder Straße, fehlende Parkplätze am Kurler Bahnhof: Verkehrsprobleme im Stadtbezirk Scharnhorst gibt es einige - hier eine SPD-Bestandsaufnahme.

Scharnhorst

, 11.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Mitglieder der SPD im Stadtbezirk Scharnhorst haben eine Rundreise durch den Stadtbezirk unternommen, um auf einige Verkehrsprobleme aufmerksam zu machen, um die sie sich künftig kümmern wollen. Mit dabei war auch der oberste Wirtschaftsförderer der Stadt, Thomas Westphal. Oberbürgermeister Ullrich Sierau ließ sich entschuldigen.

  • Die Tour startete in Kirchderne „Im Karrenberg“. Dort fordern die Genossen stärkere Kontrollen, die dafür sorgen sollen, dass das Lkw-Durchfahrtsverbot eingehalten wird.

Ärger um parkende LKW: SPD fordert Autohof auf dem Gelände der Westfalenhütte

Trotz Durchfahrtverbots sind die vielen LKW auf dem Karrenberg weiterhin ein Problem. © Schaper

  • Weiter ging es zu dem Pendlerparkplatz Walther Kohlmann Straße, um sich ein Bild von der problematischen Verkehrssituation zu Rush-Hour-Zeiten zu machen. Ein Auffahrtsohr zur B236 hinter dem Pendlerparkplatz könnte hier zu einer kompletten Entspannung führen, so die Genossen.
  • Nächste Station war die Hostedder Straße, wo die SPD-Politiker schon seit langerer Zeit eine Tempo-30-Zone fordern.
  • Für Lanstrop fordern sie eine Auf- und Abfahrt auf der A2 in Richtung Oberhausen.
  • Die Fahrspurbreite auf der Kurler Straße Richtung Kurl bis Höhe Lokal „Schöne Aussicht“ halten die Genossen für zu schmal und in den Kurvenverläufen für zu gefährlich, daher mache in diesem Bereich Tempo 30 Sinn.
  • Am Kurler Bahnhof fehle ein Pendlerparkplatz, da der Pendelverkehr zunehmend mehr werde und sich die parkenden Autos mittlerweile in den Anwohnerbereichen wiederfinden.
  • Bereits seit 2004 fordert die SPD im Stadtbezirk Scharnhorst entlang der Flughafenstraße diverse Kreisverkehre, um den Nord-Süd Verkehr zwischen Brackel und Lünen beziehungsweise Derne besser abfließen zu lassen.
  • Besorgniserregend sei die zunehmende Zahl von LKW, die besonders am Wochenende am Abzweig der Friedrich-Hölscher-Straße zum Naturschutzgebiet/Regenüberlaufbecken abgestellt werden. Teilweise verbringen die Fahrer dort das Wochenende mit allem, was dazu gehört, inklusive kochen, Abfallentsorgung, Notdurft und so weiter. Unter der Woche komme es immer häufiger vor, dass LKW über nicht aktuelle Software der Navigationsgeräte in den Abzweig geführt würden, um von dort über die Straße Am Westheck auf die Hannöversche Straße zu gelangen. Die dann notwendigen Wendemanöver hätten bereits für Schäden gesorgt, so die SPD.
  • Die Straße Wambeler Holz werde nach wie vor als Durchgangsstraße zwischen der Rüschebrinkstraße und der Friedrich-Hölscher-Straße oder von den ansässigen Firmen, deren Lieferanten und Kunden genutzt, obwohl die Straße nur für Anlieger freigegeben sei. Die entsprechende Ausschilderung werde ignoriert. Um den Bedürfnissen, sowie den Ruhezeiten und Pausen der LKW-Fahrer gerecht zu werden, fordern die Sozialdemokraten einen Autohof auf dem Gelände der ehemaligen Westfalenhütte.
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