SPD: „Öffnung des Maienwegs zur Evinger Straße wird nicht einfach“

Verkehrsproblem in Brechten

Die Straße Im Streitfeld dient mittlerweile einer ganzen Siedlung als Nadelöhr auf dem Weg zur Evinger Straße. Das wollen die Anwohner nicht länger hinnehmen.

Brechten

, 01.10.2020, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Diese Baustelle am Maienweg hat weiteren Lkw-Verkehr durch die Straße Im Streitfeld zur Folge, sagen die Anwohner

Diese Baustelle am Maienweg hat weiteren Lkw-Verkehr durch die Straße Im Streitfeld zur Folge, sagen die Anwohner. © Andreas Schröter

Wenig Hoffnung machte Peter Wieseler (SPD) in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Eving den Anwohnern der Straße Im Streitfeld in Brechten.

Wie berichtet, beklagen sich die Anwohner über die stetige Zunahme an Verkehr in ihrer schmalen Straße, die als Zubringerstraße für die gesamte Siedlung zur Evinger Straße dient.

Das Fass zum Überlaufen bringt für die Streitfelder nun eine Baustelle im Maienweg, durch die zusätzlich viele Lkw unterwegs sind.

„Warum wurde der Maienweg abgepfostet?“

Einzige Lösung scheint die Wiederöffnung des Maienwegs zur Evinger Straße zu sein. Wieseler: „Das wird so schnell nicht passieren, weil dazu auch einige bauliche Veränderungen getätigt werden müssten. Außerdem handelt es sich bei der Evinger Straße um eine Bundesstraße. Dafür ist die Stadt Dortmund gar nicht zuständig.“

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Die Frage bleibt, warum der Maienweg vor rund 30 Jahren überhaupt abgepfostet worden ist. Den Einwurf aus der Anwohnerschaft „Weil dort ein hohes Tier bei der Stadt wohnte, das Ruhe vor der eigenen Haustür haben wolle“, mochten die Politiker nicht kommentieren.

Ursula Buchhorn (SPD) vermutet, dass man damit erreichen wollte, dass die Evinger Straße als wichtige Durchgangsstraße von allzu vielen Kreuzungen verschont bleibt. Die Bezirksvertreter wollen nun zunächst die Gründe für die damalige Absperrung in Erfahrung bringen.

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