Falschparken auf dem Gehweg wird teurer - die SPD will dort trotzdem mehr Plätze schaffen

Parken in Brackel

Bußgelder fürs Falschparken werden deutlich angezogen. Vor allem Parken auf Gehwegen wird in Zukunft teurer. Die SPD in Brackel will deshalb das Gehwegparken legalisieren.

Brackel

, 25.02.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Widerrechtliches Parken auf Gehwegen wird in Zukunft deutlich teurer.

Widerrechtliches Parken auf Gehwegen wird in Zukunft deutlich teurer. © Stephan Schuetze (A)

Parken auf Gehwegen wegen mangelnder Alternativen ist auch im Stadtbezirk Brackel zu einem Problem geworden. Vor allem die verhältnismäßig niedrigen Bußgelder hatten in der Vergangenheit keinen abschreckenden Effekt auf Autofahrer. Nur 15 Euro wurden bislang für das Gehwegparken fällig.

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Das wird sich jedoch mit einer Änderung im Bußgeldkatalog in Zukunft ändern - der Bundesrat hat am 14. Februar einer deutlichen Erhöhung der Bußgelder zugestimmt. Demnach wird auch widerrechtliches Parken auf Gehwegen deutlich teurer. Bis zu 100 Euro sowie Abschleppen oder ein Punkt in Flensburg sind dann möglich.

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SPD will Parken auf Gehwegen in Brackel legalisieren

Um dem entgegenzuwirken und Autofahrern eine Möglichkeit zu bieten, ihr Auto regelkonform abzustellen, möchte die SPD im Stadtbezirk Brackel mehr Flächen auf Gehwegen schaffen. „Wo immer es geht, soll in Zukunft das Gehwegparken legalisiert werden“, heißt es von Seiten der Bezirks-Fraktion.

Die SPD sammelt Anregungen aus der Bürgerschaft, auf welchen Gehwegen das Parken legalisiert werden kann. Vorschläge dazu gehen an info@spd-brackel.de

In den kommenden Wochen und Monaten sollen Gehwege geprüft werden, auf denen Parkflächen für Autos geschaffen werden können. Wichtig ist, dass auf dem Gehweg eine Restbreite von eineinhalb Metern bleibt. Als Vorbild dienen die Wickeder- und die Hörder Straße. Als nächstes sollen Parkflächen an dem Straßenzug Zugstraße/Bebelstraße geschaffen werden.

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