SPD will verhandeln

Thema Minarett

05.06.2007, 16:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eving Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung und der SPD-Stadtbezirk haben das Bauvorhaben zur Errichtung eines Minaretts der Selemiye-Moschee auf einer gemeinsamen Sitzung diskutiert. Die Beratungen führten zur Gründung einer Verhandlungsgruppe, bestehend aus Gerda Kieninger (MdL), Bezirksvorsteher Helmut Adden, dem Fraktionsvorsitzenden Hans-Jürgen Unterkötter sowie den Bezirksvertretern Andrea Hüsken und Thomas Mann und dem Stadtbezirksvorsitzenden Dirk Meyer-Jäkel. Diese Verhandlungsgruppe will Gespräche mit dem Moscheeverein und der Stadtverwaltung Dortmund aufnehmen. Es soll Einigkeit über die Höhe des Minaretts und eines eventuellen Muezzinrufs erzielt werden. Die SPD begrüßt ausdrücklich, dass der Moscheeverein zurzeit keinen Muezzinruf anstrebt und möchte in diesem Punkt auch mit dem Verein vereinbaren, dass dieser Zustand so bleibt. Mit dieser Vereinbarung möchte die SPD im Stadtbezirk Eving ein gutes Miteinander aller Religionen fördern. Sie soll dazu führen, dass die Menschen innerhalb der Ausübung ihres Glaubens gegenseitig respektvoll miteinander umgehen.

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