Sperrung für schwere Laster bleibt: Brückenarbeiten verschoben

rnZustand seit 2013

Im Corona-Jahr musste der Stadtbezirk Lütgendortmund schon einige schlechte Nachrichten verkraften. Dass wichtige Brückenarbeiten verschoben werden, hat aber nichts mit der Pandemie zu tun.

Marten

, 24.08.2020, 18:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ende 2019 war der Lütgendortmunder Bezirksbürgermeister Heiko Brankamp (SPD) noch optimistisch. Mit etwas Glück, sagte er damals im Gespräch mit dieser Redaktion, könnten die Bauarbeiten an der Kesselborn-Brücke in Marten im ersten Quartal 2020 beginnen.

Doch das Glück war dem Stadtbezirk Lütgendortmund nicht treu. Und das in vielerlei Hinsicht. Wichtige Bauprojekte hat die Corona-Krise ausgebremst, wie etwa den Ampel-Bau an der gefährlichen Kreuzung Werner Hellweg/A 40-Ausfahrt oder die Sanierung der Provinzialstraße, dritter Bauabschnitt.

Jetzt lesen

Baubeginn im Frühjahr 2021

Nun folgt als nächste Hiobsbotschaft die Verschiebung der Brückenarbeiten an der Straße Kesselborn. Grund dafür ist diesmal aber nicht die Pandemie. Laut Stadt hatten „verschiedene Verkehrssicherungsarbeiten und unumgängliche Bauwerksprüfungen“ Vorrang.

Für die umliegenden Speditionen genauso wie für den Stadtteil Marten sind das schlechte Nachrichten: Denn Lkw über 16 Tonnen müssen weiterhin Umwege suchen und sorgen deshalb unter anderem im Ortskern für zusätzliche Verkehrsbelastungen. „Der Lkw-Verkehr im Martener Dorf ist unhaltbar“, sagt Heiko Brankamp.

Jetzt lesen

Bis sich dieser seit 2013 andauernde Zustand ändert, wird es noch dauern. Denn Baubeginn soll nun im Frühjahr 2021 sein. Bereits im September 2018 beschlossen die Bezirksvertreter, dass die Brücke repariert werden soll.

Lesen Sie jetzt