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Spielbank setzt acht Saal-Chefs vor die Tür

DORTMUND Freitag, 13 Uhr. Für acht leitende Saal-Chefs im Casino Hohensyburg stand eine gewöhnliche „Dienstbesprechung“ auf dem Plan. Ein Insider berichtet: „Was dann geschah, war alles andere als eine Besprechung – alle erhielten die Entlassung zum 30. Juni 2009.“

von Von Andreas Wegener

, 19.11.2008 / Lesedauer: 2 min
Spielbank setzt acht Saal-Chefs vor die Tür

Zwei Asse, beste Gewinnchancen. Doch die Umsätze im Casino Hohensyburg sinken seit Jahresbeginn.

„Das stimmt nicht“, sagt Katrin Koch, westspiel-Pressesprecherin. Die Männer seien „freigestellt“ worden. Und von „ausgesprochenen Kündigungen“ könne ebenfalls keine Rede sein. „Sie sollen Änderungskündigungen erhalten – das bedeutet, dass ihnen andere Stellen angeboten werden.“ Davon hat auch der Insider gehört: „Einem der Herren wurde gesagt, er könne sich als Pförtner bewerben…“ Stimmt das, Frau Koch? „Das kann ich Ihnen nicht sagen.“

Sagen konnte sie aber den Grund für die Freistellungen. Eine interne Überprüfung der Organisation habe ergeben, dass man die Hierarchie verschlanken könne. Die Funktionsebene der Saal-Chefs werde abgeschafft. Bleibt es dabei? „Im Moment stehen keine weiteren strukturellen Veränderungen dieser Art an“, erklärte Koch. Wie berichtet zittern derzeit noch 315 Mitarbeiter um ihre Jobs, weil das Casino mit rückläufigen Besucherzahlen und sinkenden Umsätzen zu kämpfen hat. Mit dem neuen Spielbank-Chef Erik van den Berg kam Spielleiter Conrad Schulz – er wird in der Branche als harter Sanierer gefürchtet.

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