Spieler vermissten Becker nicht

04.02.2008, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Conrad Schulze. Klinke</p>

<p>Conrad Schulze. Klinke</p>

Nach dem zweiten Gastspiel der vom Online-Casino "PokerStars" gesponserten European Poker Tour (EPT) im Casino Hohensyburg sprach unser Mitarbeiter Volker Ohm mit Conrad Schulze, federführender EPT-Projektleiter der Westspielgruppe, über das Turnier und die Zukunft des EPT-Standortes Dortmund.

Herr Schulze, wie fällt Ihre Bilanz aus?

Schulze: Wir haben die gesteckten Ziele weit übertroffen. Wir konnten in Dortmund das bisher höchste Preisgeld ausspielen, und auch die Teilnehmerzahl war trotz der auf 8000 Euro erhöhten Startgebühr riesig.

Welche Reaktion gab es bisher von der Poker Tour?

Schulze: Die EPT ist hochzufrieden, da sie innerhalb von nur fünf Tagen hier im Casino Hohensyburg so vielen Menschen den Spaß am Pokerspiel näher bringen konnte.

Wie sehr fiel die Absage der neuen "PokerStars"-Werbe-Ikone Boris Becker ins Gewicht?

Schulze: Boris Beckers Aufgabe liegt darin, über seine Prominenz den Pokerboom weiter zu fördern. Da fehlte er natürlich ein wenig. Den Spielern selbst dagegen ist es völlig egal, ob da ein Becker am Tisch sitzt oder nicht.

Auch andere deutsche Casinos wie Hamburg buhlen um die Ausrichtung des Deutschland-Events der EPT, werden wir die Tour auch 2009 im Casino Hohensyburg sehen?

Schulze: In der Tat, die Konkurrenzsituation ist schon vorhanden. Die Westspielgruppe mit dem Premium-Standort Dortmund kann allerdings schon auf zwei sehr erfolgreiche Veranstaltungen verweisen, gilt als äußerst verlässlicher Partner und hat gute Kontakte zu den verantwortlichen Entscheidungsträgern. Daher ist es hoch wahrscheinlich, dass die EPT zur Hohensyburg zurückkehrt.

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