Stadt Dortmund setzt neue Zuschauer-Obergrenze bei BVB-Heimspielen

Corona und Stadion

Der BVB kann zum Spiel gegen den SC Freiburg am Samstag (3.10.) mehr Zuschauer empfangen als beim Auftaktspiel gegen Mönchengladbach. Viel Luft nach oben ist dann aber nicht mehr.

Dortmund

, 29.09.2020, 15:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Abstand halten ist bei BVB-Heimspielen weiterhin auf den Tribüne angesagt.

Abstand halten ist bei BVB-Heimspielen weiterhin auf den Tribüne angesagt. © Bernd Thissen/dpa

Als erfolgreich auch mit Blick auf die Erfüllung der Corona-Regeln bewertet die Stadt Dortmund den Bundesliga-Auftakt des BVB gegen Borussia Mönchengladbach mit 9.300 Zuschauern. „Die Zusammenarbeit hat sehr gut funktioniert“, lobte Oberbürgermeister Ullrich Sierau am Dienstagmittag (29.9.).

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Das wird nun belohnt: Zum Spiel gegen den SC Freiburg sind bis zu 11.500 Zuschauer erlaubt. Zwei Drittel davon sollen aus Dortmund kommen, ein Drittel aus dem Rest Nordrhein-Westfalens.

Dabei gibt es aber einige Tabu-Regionen. Fans aus Städten mit hohen Infektionsraten wie aktuell Hamm, Bielefeld und Remscheid bleiben außen vor, erklärte Sierau.

Zahl der Sitzplätze maßgeblich

Im Stadion selbst bleibt es beim bewährten Konzept. Es seien nur wenige Verbesserungen nötig, etwa beim Einlass zur Südtribüne über den Weg am Volksbad, wo es beim Spiel gegen Mönchengladbach zeitweise zu Engpässen gekommen war, erläuterte Sierau.

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Sollte wieder alles gut funktionieren, stellte Sierau eine weitere Erhöhung der Zuschauerkapazität in Aussicht. Die vom Land definierte Obergrenze von 20 Prozent der Gesamtkapazität leitet sich aber nicht von den 81.500 Zuschauern ab, stellte der Dortmunder Oberbürgermeister klar.

Maßgeblich ist die Zahl der Sitzplätze – also 66.000. Die maximale Kapazität unter den aktuellen Corona-Vorschriften liegt damit also bei 13.200 Zuschauern.

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