Stadt soll dritter Gesellschafter bei DEW werden

SPD-Antrag

Wie geht es mit dem heimischen Energieversorger DEW21 weiter, wenn Ende 2014 der Gesellschaftervertrag mit dem Essener Energiekonzern RWE ausläuft? Beim Poker um die DEW-Zukunft will der Rat offenbar seinen Einfluss stärken und die Stadt zum dritten Gesellschafter machen.

DORTMUND

von Von Gaby Kolle

, 24.09.2013, 18:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Zentrale von DSW 21 am Ostwall.

Die Zentrale von DSW 21 am Ostwall.

Nach Informationen unserer Redaktion verhandelt die SPD-Fraktion zurzeit mit anderen Fraktionen darüber, dass die Stadt bis zu 0,5 Prozent an DEW-Anteilen von den Stadtwerken übernimmt. Das wäre eine Investition von bis zu vier Millionen Euro. In die Gesellschafterversammlung soll für die Stadt voraussichtlich Stadtdirektor und Kämmerer Jörg Stüdemann entsandt werden – als Gegengewicht zu Stadtwerke-Vorstandschef Guntram Pehlke, der in den Augen von SPD-Fraktionschef Ernst Prüsse zu eigenmächtig agiert.

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