Stadt verspricht mehr Aufträge für das Dortmunder Handwerk

Coronavirus

Mit gezielten Programmen soll der lokalen Wirtschaft in der Coronavirus-Krise geholfen werden. Die Stadt nimmt dabei besonders das heimische Handwerk in den Blick und verspricht Hilfe.

Dortmund

, 01.04.2020, 14:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Stadt will kurzfristig Aufträge etwa für Malerarbeiten in städtischen Gebäuden vergeben, um das Handwerk zu untrerstützen.

Die Stadt will kurzfristig Aufträge etwa für Malerarbeiten in städtischen Gebäuden vergeben, um das Handwerk zu untrerstützen. © Stephan Schütze

Die Abwicklung des Hilfsprogramms des Landes zur Coronavirus-Krise für Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen unter anderem mit 9000 Euro Soforthilfe ist offenbar gut angelaufen. „Das läuft sehr gut“, erklärte Dortmunds Wirtschaftsförderungs-Chef Thomas Westphal (SPD) am Dienstag nach der Sitzung des Verwaltungsvorstands. Viele Antragsteller hätten innerhalb weniger Stunden schon ihre Bewilligung erhalten.

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Gleichwohl sieht Westphal noch Regelungslücken bei anderen Hilfen für die Wirtschaft. Das betreffe vor allem das Sofort-Kredit-Programm. Denn dafür gelten dann auch die Richtlinien von KfW und NRW-Bank.

Die Stadt will außer mit der Vermittlung von Hilfe auch auf eigene Weise vor allem das örtliche Handwerk in der Corona-Krise unterstützen. So soll es etwa schnelle Auszahlungen für Handwerkerleistungen geben, kündigte Oberbürgermeister Ullrich Sierau an.

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Baudezernent Arnulf Rybicki berichtet von einem intensiven Austausch zwischen der Kreishandwerkerschaft und der städtischen Immobilienwirtschaft. So sollen Aufträge zur Modernisierung von Schulen und Kitas vorgezogen werden, weil die Gebäude ohnehin leer stünden.

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Aufträge etwa für Maler- oder Bodenbelagsarbeiten sollen möglichst schnell erteilt werden, um die wegbrechenden privaten Aufträge für die Handwerker aufzufangen.

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