Stadtspitze fährt nur noch neun statt zehn Dienstwagen

Zwei Elektroautos

Die Dortmunder Stadtspitze verkleinert ihren Fuhrpark. Bislang konnten Oberbürgermeister Ullrich Sierau, zwei Bürgermeister und acht Dezernenten auf zehn Dienstwagen zurückgreifen. In Zukunft begnügen sie sich mit neun Fahrzeugen. Die Erklärung dafür fällt schlicht aus.

DORTMUND

, 24.09.2015, 03:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stadtspitze fährt nur noch neun statt zehn Dienstwagen

Zur Fahrzeugflotte der Dortmunder Stadtspitze gehören demnächst auch zwei Elektroautos, darunter ein BMWi3 wie auf diesem Foto.

Emissionsfrei ist die städtische Führungsetage künftig in einem BMW i3 (4-Sitzer) und einem Mercedes Benz B250e (5-Sitzer) unterwegs. Der übrige Fuhrpark – gehobene Mittelklasse – wird erneut mit dem BMW 520d bestückt. Die beiden Autofirmen hatten bei der Ausschreibung die günstigsten Angebote abgegeben.

Billiger wird es, weil sich die Stadtspitze künftig neun Autos teilt. „Einer sitzt schließlich immer im Büro“, so der für die Beschaffung zuständige Baudezernent Martin Lürwer.

Kosten seit 2011 um zwei Drittel gesenkt

Auch aufgrund des „unübertroffen günstigen Behördenleasings“ wird das Stadtsäckel entlastet. Die jährlichen Fuhrparkkosten – einschließlich Kfz-Steuer und Versicherung – konnten bereits im laufenden Jahr gegenüber 2011 um rund 80 000 Euro und damit etwa um zwei Drittel gesenkt werden, erläuterte Oberbürgermeister Ullrich Sierau.

Die Autos im Fahrzeugpool werden je nach Einsatz auf die Stadtspitze verteilt. Für weitere Strecken setzen sich die kommunalen Führungskräfte in die Dieselautos. Wer nur im Stadtgebiet unterwegs ist, lässt sich – wegen der geringeren Reichweite – nach Möglichkeit im Elektroauto fahren.

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