Nordstadt: Es ist dreckig und doch fühlen sich Menschen dort wohl

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Menschen aus aller Welt leben in der Nordstadt. Sie alle versuchen nebeneinander und im besten Fall miteinander zu leben. Wie fühlt sich das an? Der Versuch einer Antwort im Stadtteilcheck.

Nordstadt

, 05.12.2018, 04:00 Uhr / Lesedauer: 7 min

Es sind die Gleise, die diesen harten Schnitt ziehen. Sie verlaufen von Ost nach West, von West nach Ost und trennen so den Norden dieser Stadt vom Süden. Wer von der City in die Nordstadt will, muss nur den Hauptbahnhof durchqueren, und schon erwartet ihn – glaubt man den Erzählungen – eine eigene Welt. „Uns trennen nicht nur Welten, sondern auch die Deutsche Bahn“, besingt deshalb auch der Dortmunder Liedermacher Boris Gott die Schwärmerei eines Nordstädters für das „Mädchen aus der Südstadt“. Doch stimmt das Klischee vom reichen Süden und dem, nun ja, eher ungemütlichen Norden? Im Stadtteilcheck haben wir uns mit dem Leben in der Nordstadt genauer befasst und festgestellt, dass es in Teilen zunächst einmal sehr dreckig ist. Auch fühlen sich viele Menschen dort nicht sicher. Und doch wird die Wohnsituation positiv bewertet. Man kann gut einkaufen, es gibt Restaurants, mit dem Fredenbaum und dem Hoeschpark sogar attraktive Grünflächen. Kurz: Die Nordstadt bietet Lebensqualität, wenn man sich auf sie einlässt.

„Es ist nicht alles so ein Drama, wie es oft dargestellt wird“, sagt Steffi. Seit zwölf Jahren lebt die 38-Jährige in der Nordstadt. „Das ist immer nur ein Bild von außen.“ Hier zu leben, sagt sie, fühle sich anders an, als es die aufgeregten Meldungen oft erscheinen ließen. Es gebe vieles, was viele nicht sähen, wenn sie gar nicht erst kommen. „Die Nordstadt ist kulturell vielfältig“, sagt sie - und so ein wahres Biotop für Menschen wie Steffi.

Die Designerin Steffi von LoveSkillsDesign hat Erfolg mit ihren Designs, etwa dem großen Nordstadt-Logo, das sie auf T-Shirt, Pullis oder Leinenbeutel druckt.

Die Designerin Steffi von LoveSkillsDesign hat Erfolg mit ihren Designs, etwa dem großen Nordstadt-Logo, das sie auf T-Shirt, Pullis oder Leinenbeutel druckt. © LoveSkillsDesign

Im Hafen, der neben Borsigplatz und Nordmarkt das Quartier bildet, hat sie sich eine Existenz aufgebaut, die es ihr ermöglicht, frei und kreativ zu arbeiten. Steffi ist LoveSkillsDesign – sie schafft Design, Kunst und kreativen Schnickschnak, wie es in einer Beschreibung auf Facebook heißt. Ihre Designs sieht man mittlerweile häufig in der Stadt – gedruckt auf T-Shirts, Pullis oder Jutebeutel. Sprüche, mit viel Herz und Mut, manchmal provozierend, häufig mit einem Augenzwinkern. Besonders beliebt: T-Shirts mit dem Motiv „Nordstadt“ in der Schreibweise bekannter Labels. „Dem Spießer sein Albtraum“ steht darunter. Oder „Nordstadt bleibt dreckig“.

Da ist auch das Yoga-Mandala. „Ich bin im Einklang mit mir selbst, du Ficker“ steht darauf. Ein Statement, das auch in den Norden zu passen scheint. Es zu tragen muss man sich trauen. Es nimmt den Yoga-Wahn aufs Korn und den Wahn, teure Spezialklamotten für den Sport zu kaufen. Steffis Arbeit soll bezahlbar sein. Gute Qualität, nicht zu teuer. Weil sie ihre Sachen im Hafen produziert, wo die Mieten günstig sind, ist das möglich. Ihr Ziel sei nicht wirtschaftlicher Gewinn, auch wolle sie den Aufwand für ihre Arbeit zeitlich begrenzen. Sich nicht unter Druck setzen lassen. Das funktioniere im Hafen besser als in anderen Teilen der Stadt, wo Werkstatt und Wohnung erst einmal teuer bezahlt werden müssten.

In der Nordstadt lässt sich aus einer Idee schnell etwas Konkretes machen. So ist aus einer leerstehenden Kneipe in der Gneisenaustraße der Rekorder entstanden, ein kreatives Zentrum, betrieben vom Verein Tonbande e.V.. Mit seinen Mitstreitern engagiert sich dort Tilmann Radix (30). „Wir hatten den Eindruck, dass es im Umkreis der Nordstadt viele Menschen gibt, die Lust haben, sich künstlerisch zu betätigen. Ihnen fehlte allerdings die Bühne“, erzählt Radix, der selbst lange Zeit am Nordmarkt gewohnt hat. Es gab also eine Lücke, und kreative Menschen füllten sie aus. „Wobei, ich habe den Eindruck, dass die Lücke noch nicht ganz gefüllt ist, da ist noch viel Raum für viele, die ebenfalls was machen wollen.“ Und das passiere auch etwa im Subrosa, dem Sissikingkong oder bei Black Pigeon.

Viel Kultur auf wenig Raum. Der Rekorder bietet den Kulturschaffenden im Norden eine Bühne.

Viel Kultur auf wenig Raum. Der Rekorder bietet den Kulturschaffenden im Norden eine Bühne. © Rüdiger Barz

Regelmäßig gibt es im Rekorder Lesungen und Konzerte, er war auch ein Raum für verrückte Ideen wie den Tischtennis-Rundlauf oder die Wundertüte, einer Kulturveranstaltung, bei der die Besucher nicht wussten, was auf sie zukommt. Nordstadt überraschend. Grundsätzlich, meint Radix, seien die Menschen, die sich dazu entscheiden, in der Nordstadt zu arbeiten, zu leben oder sich dort zu engagieren, sehr offen. Das spüre man jeden Tag.

Das wurde positiv bewertet:

Nahversorgung: Alle paar Meter ein Kiosk und mehrere Discounter, Supermärkte, Restaurants, Kneipen und Imbisse – in Sachen Nahversorgung macht der Nordstadt kaum ein anderer Stadtteil etwas vor. In der Leserumfrage erhielt die Nordstadt satte 9 Punkte, wenn auch einige bemängeln, dass etwa am Borsigplatz noch ein richtiger Supermarkt fehle. Steffi schätzt den Nordmarkt samstags, wo sie frischen marokkanischen Fisch kaufen könne. „Wo sonst geht das in der Stadt?“ In ihren Anmerkungen zur Umfrage kritisierten aber einige Leser die Dichte der Grill- und Dönerläden und die damit einhergehende Geruchs- und Lärmbelästigung. Auch habe sich das Angebot stark verändert: „Wo früher ein Bäcker war, ist heute eine Köfte-Bude“, schreibt ein Umfragen-Teilnehmer. Spät abends noch satt zu werden, wenn der eigene Kühlschrank leer ist, ist in der Nordstadt aber kein Thema.

Gesundheit: Acht Punkte gibt es beim Thema Gesundheit. Weil in der Nordstadt sehr viele Menschen leben, ist auch die Ärztedichte sehr groß. Auch Apotheken sind überall fußläufig zu erreichen.

Verkehr: Wer in der Nordstadt lebt, lebt auch nahe dem Hauptbahnhof. Von dort aus kann man überall hinreisen. Die U 47 verbindet den Norden von Nordwesten (Westerfilde) mit dem Südosten (Aplerbeck), mit der U42 geht es vom Nordosten (Grevel) in den Südwesten (Hombruch). Die U41 führt einmal durch die Mitte des Quartiers zum Hauptbahnhof. Es gibt den Omnibusbahnhof, Taxihaltestellen, und über die OWIIIa geht es als Verlängerung der Mallinckrodtstraße, die alle drei Quartiere miteinander verbindet, mit Tempo 70 auf die Autobahn.

Wohnen: In der Nordstadt gibt es den größten zusammenhängenden Altbaubestand in der Stadt. Es stehen noch viele Häuser aus der Gründerzeit mit ihren hohen Decken und Stuck. Die Mieten sind günstig, und weil der Ruf der Nordstadt nicht immer der beste ist, ist der Run auf die Wohnungen eher verhalten. Viele der Wohnungen standen früher leer. Rund 100 Häuser galten als Problemhäuser. Doch es tut sich was, wie Susanne Linnebach, Leiterin des Amts für Stadterneuerung, betont. So kauften Handwerksfirmen die Häuser auf, um sie zu sanieren und dann gewinnbringend wieder zu verkaufen. Investoren setzten auf neue Mieter. Oder die Stadt selbst kauft die Häuser, um sie auf Vordermann zu bringen. „Es gibt da eine Dynamik“, sagt Linnebach. „Die Eigentümer stellen zunehmend fest, dass sie mit ihren Immobilien in der Nordstadt auch Geld verdienen können, wenn sie investieren.“ Die so entstandenen Wohnungen seien dann zum Beispiel bei Studenten beliebt.

Die Fassaden in der Nordstadt werden wieder schick. Der Graffiti-Künstler Mark Gmehling hat die nördliche Hauswand der WAM-Medienakademie in der Bornstraße mit einem haushohen Gehirn-Boxhandschuh besprüht.

Die Fassaden in der Nordstadt werden wieder schick. Der Graffiti-Künstler Mark Gmehling hat die nördliche Hauswand der WAM-Medienakademie in der Bornstraße mit einem haushohen Gehirn-Boxhandschuh besprüht. © Tilman Abegg

Wenn plötzlich Fassaden wieder schick werden und Cafés entstehen, wächst bei so manch alteingesessem Nordstädter die Furcht vor Verdrängung. Wenn alles schön ist, wird es dann noch möglich sein, weiterhin günstig im Norden zu leben? „Von einer möglichen Gentrifizierung sind wir weit entfernt“, sagt Linnebach. Im Moment könne die Nordstadt eine Durchmischung der Bevölkerung eher gut vertragen, etwa dadurch, dass Menschen mit mehr Kaufkraft kommen. Ein Zuviel gebe es da zunächst nicht. Unsere Leser haben beim Thema Wohnen im Schnitt acht Punkte vergeben.

Lebensqualität: Den ein oder anderen mag es überraschen: Die Lebensqualität wird mit 7 Punkten bewertet und liegt damit nur einen Punkt unter dem stadtweiten Durchschnitt. Es gibt im Fredenbaumpark oder den Kleingärten im Hafen viel Grün. Der Hoeschpark eignet sich hervorragend, um dort Sport zu treiben, was viele Menschen besonders im Sommer nutzen, wenn sie nicht gleich im Freibad Stockheide schwimmen gehen. Der Hoeschpark wird sogar ausgebaut, mit viel Licht, damit es dort keine Angsträume gibt. Und es soll laut Amt für Stadterneuerung noch attraktiver werden. Die Entwicklung schreitet voran. Im Hafen entsteht mit dem Mediaport ein neues Dienstleistungszentrum, und der geplante Heimathafen richtet sich an alle Nordstädter, die im Bereich Speicherstraße künftig auf einer Promenade spazieren können. Auch neue Gastronomie soll dort angesiedelt werden. 2019 sollte es mal soweit sein. Ein Datum, das so nicht zu halten ist. „Die Architekten prüfen gerade, es geht voran“, sagt Linnebach.

Der Norden kann auch grün sein. Im Fredenbaumpark wirkt das Leben leicht.

Der Norden kann auch grün sein. Im Fredenbaumpark wirkt das Leben leicht. © Stephan Schütze

Lebensqualität, das sind auch große Ereignisse, die die Menschen anlocken. „Wir haben bewusst versucht, Feste in die Nordstadt zu bringen“, sagt Linnebach. Musik.Kultur.Picknick auf dem Nordmarkt komme gut an und locke – ähnlich wie der Hafenspaziergang – auch Leute von außerhalb in die Nordstadt. Es gilt offenbar: Wer sich traut, kann hier gut leben.

Das wurde negativ bewertet:

Sauberkeit: Die Entsorgung Dortmund GmbH (EDG) hat eine eigene Truppe, die mehrmals täglich durch die Nordstadt fährt. Nur wenige Stunden, nachdem der Sperrmüll eingesammelt und abgefahren wurde, findet sich neuer Unrat in den Ecken und auf Bürgersteigen.

Mehrmals täglich sind die Sperrmüll-Trupps der Entsorgung Dortmund GmbH in der Nordstadt unterwegs.

Mehrmals täglich sind die Sperrmüll-Trupps der Entsorgung Dortmund GmbH in der Nordstadt unterwegs. © Dieter Menne

In unserem Check schneidet kein anderer Stadtteil in punkto Sauberkeit schlechter ab als die Nordstadt. 2 Punkte sind erschreckend und abschreckend. Wer will schon auf einer Müllhalde leben? Was kann die EDG noch tun, um des Problems Herr zu werden? Aus Sicht der EDG gebe es nicht die eine Nordstadt. Es sei wichtig zu differenzieren, denn nicht alles sei vermüllt. „Besonders betroffen sind die Mallinckrodtstraße und Straßen in deren Nähe, in der Summe sprechen wir von cirka zwölf Straßen“, teilt EDG-Sprecherin Petra Hartmann mit. Die Ursachen für den Müll dort seien eng mit der Siedlungs- und Bewohnerstruktur verknüpft: Es lebten dort Menschen aus anderen Ländern, die Hausmüllentsorgung und Abfalltrennung nicht kennten. Auch die Fluktuation in den Wohnungen sei hoch, weswegen es mehr Sperrmüll gebe als anderswo.

Die Entsorgung Dormtund reagiere durch erhöhten Einsatz in der Nordstadt, insbesondere der Depot-Containerstandorte. Auch bemühten sich Mülldetektive, die Verursacher zu ermitteln. Darüber hinaus setzt die EDG auf Aufklärung der Anwohner.

Sicherheit: Man mag dies auch als eine Form von Nahversorgung betrachten, doch die meisten Bewohner der Nordstadt nervt es einfach nur noch. „Abends wird man alle 50 Meter angesprochen, ob man Drogen kaufen will“, schreibt ein Teilnehmer. Auch Designerin Steffi von LoveSkillsDesign wird es manchmal zuviel. Findet sie mal wieder Spritzen vor ihrer Haustür oder beobachtet eine Schlägerei, mag sie ihr Zuhause wieder etwas weniger. „Das ist auch nicht wegzureden, die Probleme sind einfach da. Dann ist mein Verhältnis zur Nordstadt eher zwiegespalten.“

Es gibt Prostitution, den Arbeiterstrich, Diebstähle und Raubüberfälle. Tilmann Radix hat sich nicht unsicher gefühlt, auch nicht, als er am Nordmarkt wohnte. „Ich kann aber niemandem das Gefühl absprechen“, sagt er.

Die Polizei hat das Thema Drogen zu einem Schwerpunkt erklärt und hat laut Sprecherin Cornelia Weigandt Erfolg. Die Zahl der Rauchgiftdelikte sei deutlich angestiegen, aber nicht etwa, weil es mehr davon gebe, sondern weil sie wegen der Schwerpunkteinsätze von Polizei und Ordnungsamt häufiger aufgedeckt und geahndet würden. Grundsätzlich – und das hätten die konzertierten Bemühungen von Polizei, Ordnungsamt und Staatsanwaltschaft erreicht, sei die Gesamtkriminalität im sogenannten Wachbereich Nordstadt von Juni bis Oktober 2017 um acht Prozent gesunken. Für 2018 liegen genaue Zahlen nicht vor, die Tendenz bleibe aber ähnlich, so Weigandt. Freilich wird dies erkauft durch eine erhöhte Polizeipräsenz. In Syburg dürfte man deutlich seltener Streifenwagen samt Besatzung antreffen. „Uns wird von der Bevölkerung oft gespiegelt, dass diese Präsenz wahrgenommen, aber auch begrüßt wird“, sagt Weigandt.

Nordstadt: Es ist dreckig und doch fühlen sich Menschen dort wohl

© Grafik Martin Klose

Verkehrsbelastung: Manchmal geht auf der Mallinckrodtstraße gar nichts mehr, und die Brackeler Straße nahe dem Borsigplatz ist die vom Feinstaub am stärksten belastete Straße in Dortmund. Da hilft auch ein Lkw-Fahrverbot im Bereich Borsigplatz nur wenig. Im Hafen nervt der Containerlastverkehr einen Teilnehmer unserer Umfrage. Viele Laster führen über die Immermannstraße auf die B54, um über die Bundesstraße die Autobahn zu umgehen, und Mautgebühren zu sparen – und damit mitten durchs Quartier. Probleme, die bei der Stadt bekannt sind und für die eine Lösung angestrebt werde. Etwa mit der Erweiterung der OWIIIa, „was aber kein kurzfristiges Projekt ist“, so Linnebach. 5 Punkte.

Familienfreundlichkeit: Müll, Kriminalität und der dichte Verkehr – hinzu kommt das Image, mit dem die Nordstadt noch viele Jahre zu kämpfen haben wird. Alles zusammen sorgt dafür, dass die Nordstadt in unserer Umfrage nicht gerade als familienfreundlich wahrgenommen wird. Mit seiner Familie wohne dort nur, wer muss, schreibt ein Leser. Besonders der Nordmarkt sei für Kinder nicht geeignet. Beim Amt für Stadterneuerung hat man das Problem erkannt und setzt darauf, diejenigen, die ohnehin schon im Norden wohnen, zu halten. „Wir wollen Wohnkarrieren ermöglichen, wir wollen, dass die Leute bleiben, auch wenn sie später eine Familie gründen.“ Dafür müsse man deutlich machen, dass es gute Schulen im Norden gibt und ein attraktives Wohnumfeld.

Alle Ergebnisse unseres Stadtteilchecks auf einen Blick in unserer Übersichtskarte:

Historie

Erst Arbeiter- dann Amüsierviertel

  • Die Dortmunder Nordstadt war schon immer ein Arbeiterviertel. 1847 entstand sie im Zuge der Industrialisierung Dortmunds. Initialzündung war die Eröffnung der Cöln-Mindener Eisenbahn. Nördlich der Eisenbahnlinie siedelten osteuropäische Arbeiter, später kamen noch weitere Arbeiter hinzu, die sich auf der Westfalenhütte verdingten.
  • Rund um 1900 entwickelte sich die Nordstadt auch zum Amüsierviertel. So war der Fredenbaum ursprünglich ein Freizeitpark mit allerlei Vergnügungen, und noch heute gibt es große Theaterbauten, in denen früher einmal Kinos waren beziehungsweise heute noch sind.
    Die Münsterstraße mit der Kirche St. Joseph

    Die Münsterstraße mit der Kirche St. Joseph © Stadtarchiv

  • Der Nordmarkt als zentraler Platz existiert seit rund 110 Jahren. Angelegt wurde er als Zeugnis zeitgenössischer Gartenkunst, eingekreist von Wohnbebauung und Industrie. Im Laufe der Epochen wandelte er sich. So fand später ab 1950 dort auch der Wochenmarkt statt.
  • Als Wiege des BVB gilt der Borsigplatz, der auch 1909 schon dem Platz in seiner heutigen Form ähnelte. Seither feiern die Anhänger regelmäßig dort die großen Erfolge ihrer Mannschaft.
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