Stadtteilcheck: Wo es in Dortmund lebenswert, familienfreundlich, dreckig und unsicher ist

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Im großen Stadtteilcheck haben die Dortmunder die Lebensqualität ihres Ortsteils bewertet. Ein Stadtteil erhielt besonders schlechte Noten. Alle Ergebnisse auf einen Blick.

Dortmund

, 05.11.2018, 04:07 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Brechtener dürfen sich glücklich schätzen: Sie wohnen in Dortmunds lebenswertestem Stadtteil. Das ist das Ergebnis des großen Stadtteilchecks unserer Redaktion. Insgesamt haben 7831 Dortmunderinnen und Dortmunder ihren Stadtteil in 17 Kategorien bewertet.

Auf einer Skala von 1 bis 10 haben sie eingeschätzt, für wie familienfreundlich sie ihren Vorort halten, wie sie die Nahversorgung sehen, die Sportmöglichkeiten, die Familienfreundlichkeit, die Angebote für Seniorinnen und Senioren, die Verkehrsbelastung und einiges andere mehr.

Wie schneidet Ihr Stadtteil im Stadtteilcheck ab? Schauen Sie auf unserer Karte nach - und vergleichen Sie ihn mit anderen Ortsteilen, in denen zum Beispiel Ihre Eltern oder Freunde leben:

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Insgesamt zeigt die große Befragung: Die Dortmunder finden, dass sie in einer sehr lebenswerten Stadt wohnen. Durchschnittlich liegen die Ergebnisse in gleich 16 von 17 Kategorien über dem rechnerischen Mittelwert von 5,5.

An dieser Stelle beantworten wir die wichtigsten Fragen zum Stadtteilcheck und seinen Ergebnissen.

  • Was schätzen die Dortmunder am meisten an ihrer Stadt? Am besten haben die Stadtteile bei den Fragen nach Verkehrsanbindung und Nahversorgung abgeschnitten.
  • Wo gibt es den meisten Verbesserungsbedarf? Die mit Abstand schlechteste Note vergeben die Befragten bei der Frage nach dem Angebot für Jugendliche. Die Jugendangebote wurden fast im gesamten Stadtbereich schlecht bewertet. Der Stadtteil mit der niedrigsten Note ist Westerfilde. Mit vier von zehn Punkten liegt der Vorort im Dortmunder Westen weit hinter dem gesamtstädtischen Ergebnis (8 Punkte).

  • Dortmund hat 96 Stadtteile. In den Ergebnissen tauchen nur 53 auf. Warum? Natürlich sind alle Antworten in die Auswertung eingeflossen. Da, wo es geografisch Sinn macht, haben wir einige Stadtteile zu Gruppen zusammengefasst, um aus einem Gebiet nicht zu wenige Antworten zu erhalten. So haben wir die statistische Aussagekraft erhöht.
  • Können wir aus dem Stadtteilcheck überhaupt Aussagen über die Meinung aller Dortmunder machen? Dazu haben wir einen Statistik-Experten befragt: Bernd Weber, Geschäftsführer der Medienagentur mct aus Dortmund. Er findet es zunächst einmal „toll, dass so viele ihre Meinung gesagt haben“. Natürlich müsse man sich bewusst machen, dass die Befragung keinen offiziellen Charakter habe, zum Beispiel, weil die befragten Internet-Nutzer nicht identisch mit den Dortmundern insgesamt seien. „Dann konnte jeder selbst entscheiden, ob er die Fragen beantwortet oder nicht. Haben jetzt vor allem die Begeisterten geantwortet oder die Nörgler? Das wissen wir nicht.“ Aber auf der anderen Seite sagt er auch: „Der Stadtteilcheck ist ein Stimmungsbild, das zu Diskussionen über gute Seiten und kritische Punkte anregen soll – und die Aufgabe erfüllt er.“

  • Wie und wo werten wir die Daten aus? Zu den nackten Ergebnissen, die wir vorab in diesem Artikel präsentieren, werden wir bis zum Jahresende wöchentlich ausführliche Analysen für jeden einzelnen Stadtteil veröffentlichen. Die ersten Analysen veröffentlichen wir am Dienstag, 6. November. Zu finden sind die Stadtteil-Analysen dann hier:

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