Startschuss für Isabel Rothe

DORTMUND Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat eine neue Präsidentin. Am Dienstag erhielt Isabel Rothe (44) in der Stahlhalle der DASA Blumen und ihre Ernennungsurkunde.

06.11.2007 / Lesedauer: 2 min
Startschuss für Isabel Rothe

Präsidentin Isabel Rothe und Staatssekretär Rudolf Anzinger.

Das Dokument überreichte allerdings nicht Bundesarbeitsminister Franz Müntefering, der aufgrund der Krebserkrankung seiner Frau Ankepetra aus persönlichen Gründen fehlte, sondern Rudolf Anzinger. In seiner Einführungsrede wies der Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) darauf hin, dass es mit Isabel Rothe gelungen sei, eine Führungskraft aus der Wirtschaft für die Leitung einer großen Behörde zu gewinnen. Er sei sich sicher, dass die BAuA mit der neuen Präsidentin die Herausforderungen des modernen Arbeits- und Gesundheitsschutzes bewältigen werde.

Isabel Rothe selbst, die zuletzt Geschäftsführerin beim Pharma-Konzern Jenapharm GmbH & Co. KG gewesen ist, wirkte vor ihrem ersten Auftritt mächtig nervös. Der Medienrummel um ihre Person schien der gebürtigen Bonnerin unangenehm zu sein. Deutlich souveräner dann ihre Antrittsrede, in der die neue Präsidentin Bilanz über ihr bisheriges Schaffen zog und einige Ausblicke auf ihre künftige Arbeit gab.

Dabei betonte die Arbeitspsychologin den sinnstiftenden und positiven Charakter von Arbeit. Menschengerechte Gestaltung der Arbeit ermögliche es, die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten einzubringen und weiter zu entwickeln. Das sei gut für den Menschen und erhöhe in der Regel die Wirtschaftlichkeit der Arbeitsstruktur, so Rothe. Ihre Antrittsrede schloss die gebürtige Bonnerin mit den Worten: „Sicherheit, Gesundheit, Wettbewerbsfähigkeit – Gute Arbeit für unser Land“.

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