Stau absehbar: 2000 Demonstranten ziehen am Freitag über den Wall

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Es ist die dritte Demo in dieser Woche: Die Kurden-Gemeinschaft hat für Freitagnachmittag (11.10.) eine weitere Demonstration angekündigt. Das werden besonders Autofahrer zur spüren bekommen.

von Ece Ugur, Marie Ahlers

Dortmund

, 11.10.2019, 11:18 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Dortmunder Kurden-Gemeinschaft geht am Freitag (11.10.) zum dritten Mal in dieser Woche auf die Straße. Die Polizei rechnet mit 2000 Teilnehmern.

Die Demonstration startet um 16 Uhr am Nordausgang des Hauptbahnhofs, auf dem Vorplatz des Cinestar. Von dort ziehen die Demonstranten über die Steinstraße, Leopoldstraße, Burgtor, Königswall und dann über den Freistuhl bis zur Kampstraße. Vor dem DSW21-Gebäude findet erneut eine Kundgebung statt.

Verkehr wird eingeschränkt

Auf den betroffenen Straßen ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Die Polizei werde jedoch nach eigenen Angaben für einen geregelten Verkehr sorgen.

Die Polizei trifft außerdem besondere Maßnahmen, um die Demonstranten zu schützen - es handle sich um eine sehr emotionale Demo, erklärt Polizeisprecher Peter Bandermann.

Bereits am Mittwoch und Donnerstag protestierten Dortmunder Kurden mit Kundgebungen und Demozügen gegen den Einmarsch der Türkei in die nordsyrische Region. Der türkische Präsident Erdogan hatte Anfang dieser Woche den Einsatz in Syrien befohlen.

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