Staubwolke vernebelt den Friedensplatz

Bauarbeiten

Am Mittwoch (9.9.) kam es laut Passanten-Angaben auf dem Friedensplatz zur Entwicklung von großen Sand- und Staubwolken. Was steckte dahinter?

von Daniel Reiners

Dortmund

, 09.09.2020, 18:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Friedensplatz war am Mittwoch (9.9.) großflächig gesperrt. Hier fanden den ganzen Tag lang Sandstrahl-Arbeiten statt.

Der Friedensplatz war am Mittwoch (9.9.) großflächig gesperrt. Hier fanden den ganzen Tag lang Sandstrahl-Arbeiten statt. © Daniel Reiners

Als Eckard Ruttkowski am Mittwoch (9.9.) nach dem Abgeben seiner Wahlunterlagen das Rathaus verlassen hatte, schoss ihm laut eigenen Angaben eine riesige Staubwolke auf Kleidung und Gesicht.

Die Ursache: Am Mittwoch wurden Sandstrahlarbeiten auf dem Friedensplatz durchgeführt. Dafür wurde der Friedensplatz abgesperrt. In der Mitte des Platzes waren Mitarbeiter einer Sandstrahlfirma bei der Arbeit.

Während der Sandstrahlarbeiten gab es laut des Fotografen zu einer enormen Staubentwicklung. Diese sei fotografisch zwar schwer einzufangen, vor Ort aber durchaus spürbar gewesen.

Während der Sandstrahlarbeiten gab es laut des Fotografen zu einer enormen Staubentwicklung. Diese sei fotografisch zwar schwer einzufangen, vor Ort aber durchaus spürbar gewesen. © Eckard Ruttkowski

Laut Ruttkowski seien anwesende Passanten vor dem aufwirbelnden Staub dabei kaum geschützt gewesen. "Ich konnte froh sein, dass ich mein Fahrrad einige hundert Meter entfernt von der Baustelle abgestellt hatte", so Ruttkowski. Ansonsten wäre wohl auch das völlig zugestaubt worden.

So antwortet die Baufirma

Olaf Ernst von der Firma Strahltechnik Ernst aus Lünen, welche die Arbeiten auf dem Friedensplatz im Auftrag der Stadt ausführt, antwortete gegenüber dieser Redaktion, dass Sprühmaterial, welches für eine Staubemission sorgen könnte, stets mit Wasser vermengt werde. Das sei neben der Absperrung das übliche Verfahren, um Staubwolken zu verhindern. Eine erhöhte Staubentwicklung bei diesen Arbeiten sei ihm bisher nicht bekannt.

Zu der Maßnahme war es laut Ernst im Zuge von vorherigen Arbeiten auf dem Friedensplatz gekommen. Im Juli hatte es dort eine Fugen-Sarnierung gegeben, deren Überreste nun entfernt werden sollten.

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