Die Bronzeskulptur «Dynamik» von Ladis Schwartz vor dem Verwaltungsgebäude des Energiekonzerns Steag in Essen (Nordrhein-Westfalen) © picture alliance / dpa
Sanierungsfall

Steag in der Krise: DSW21 muss erneut Millionen Euro zuschießen

Steag und kein Ende: Als größter Eigentümer will DSW21 seine Anteile am kriselnden Energieerzeuger nun doch verkaufen. Zuvor aber muss DSW21 neues Geld nachschießen – und die Politik zustimmen.

Wie die weiteren fünf kommunalen Steag-Gesellschafter reicht auch DSW21 sein 36 Prozent großes Anteilspaket am Essener Stromversorger Steag an die RAG-Stiftung weiter. Aufgabe der Stiftung ist es, die Anteile treuhändisch zu übernehmen, Steag zu sanieren und bis 2024 einen Käufer für das Unternehmen zu finden.

Kapitalbedarf beläuft sich auf insgesamt 30 Millionen

DSW21 muss wohl 14,4 Millionen Euro liefern

Welchen Wert hat Steag bei einem Verkauf 2024?

Es bleibt eine Rechnung mit Unbekannten

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Jahrgang 1961, Dortmunder. Nach dem Jura-Studium an der Bochumer Ruhr-Uni fliegender Wechsel in den Journalismus. Berichtet seit mehr als 20 Jahren über das Geschehen in Dortmunds Politik, Verwaltung und Kommunalwirtschaft.
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