Stillstand auf Radwall-Baustelle: Arbeiten in der City müssen pausieren

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Radwall auf dem Wall ist nicht nur baustellenbedingt zurzeit abenteuerlich. © Kevin Kindel (A)
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Unter Radfahrern war die Freude groß und ebenso die Erwartung, als vor Kurzem am Dortmunder Ostwall die Bauarbeiten für den Radwall gestartet sind. Doch jetzt bekommt die Euphorie Bremsspuren; denn die Stadtverwaltung hat am Mittwoch (28. April), angekündigt, dass die Baustelle für zwei Wochen pausieren muss.

Wenn auf der Baustelle des Radwalls im Bereich des Schwanen- und Ostwalls 14 Tage lang keine Bauarbeiter zu sehen sein werden, habe das einen speziellen Grund, teilte die Verwaltung mit. Und der hat mit Corona zu tun.

„Bei vor Ort eingesetzten Mitarbeitenden der bauausführenden Firma wurden Corona-Infektionen nachgewiesen“, berichtet die Leiterin des Tiefbauamtes Sylvia Uehlendahl. „Alle Kontaktpersonen der Kategorie 1 – auch betroffene städtische Kräfte – wurden in Quarantäne geschickt, sodass die Bautätigkeit unterbrochen werden muss.“

Weiterbau frühestens am 10. Mai

Das bedeutet, dass nach aktuellem Stand die Bauarbeiten frühestens am 10. Mai 2021 wieder aufgenommen werden können.

Generell gelten laut Stadt Dortmund auch auf Baustellen strenge Corona-Regeln. Beispielsweise herrsche bei Besprechungen im Außenbereich eine Maskenpflicht. Fänden Absprachen in Baubüros (zum Beispiel in Containern) statt, so würden hier die gebotenen Abstände gelten. Offene Fenster sorgten für Luftdurchzug.