Stimmen der Einzelhändler

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DORTMUND Langsam, aber dann doch noch gewaltig kam und kommt das Weihnachtsgeschäft in Schwung. Bis zur Halbzeit in der Adventszeit waren von den Händlern kein wirklicher Jubel zu hören. Jetzt sieht es anders aus.

22.12.2009, 18:43 Uhr / Lesedauer: 2 min

, Filialleiter C & A: „Wir sind zufrieden. Wir werden mit einem leichten einstelligen Plus im Vergleich zum Vorjahr abschließen. Und das bei der Situation am Markt, Stichwort Wirtschaftskrise. Endlich ist die Witterung auch kühler geworden. Die Kunden reißen uns Ware aus Kaschmir und warme Jacken und Mäntel förmlich aus den Händen.“Ostwall

, Inhaber von Wilhelm („Große Größen für den Mann“): „Es läuft sehr gut. Wir hatten im vergangenen Dezember schon ein Plus von 20% im Vergleich zum Vorjahr, dieses Jahr kommen noch einmal 1,5 % drauf. Ich habe viele Neukunden gewonnen, etwa ein Drittel meiner Kunden sind neu. Insbesondere aus Hagen, Iserlohn und dem Hochsauerlandkreis.“Kleppingstraße

, Inhaber von Hausfelder Accessoires + Reise: „Wir sind sehr zufrieden, wenn man auch an die Stimmung zu Anfang des Jahres zurückdenkt. Wir sind ja noch in der Etablierungsphase, aber es macht richtig Spaß. Im Vergleich zum Vorjahr machen wir in Dortmund im Weihnachtsgeschäft 20% Plus. In anderen Städten nur 3 bis 4%. Allerdings war das gesamte Jahr schon ziemlich zäh.“Westenhellweg

, Juwelier: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft. Es läuft besser als im Vorjahr. Die Kunden gucken auf Wertstabilität. Der Goldpreis hat stark angezogen und wird wohl auch im nächsten Jahr steigen. Da hat mancher offenbar betriebswirtschaftlich analysiert und den Kauf von hochwertigen Uhren und Goldschmuck vorgezogen. Wir profitieren auch von der ‚Raubquote’. Die Kunden investieren eher in Schmuck und Uhren als zum Beispiel in Luxusbekleidung. Das sagen uns die Kunden auch.“

, Filialleiterin Mayersche Buchhandlung: „Bei uns läuft es super. Allerdings sind die Zahlen mit denen des Vorjahres schwer zu vergleichen, weil wir mit Bücher Krüger zusammengegangen sind. Die eBooks sind ein ganz neues Thema. Ansonsten laufen die Bücher von Herta Müller, Dan Brown und Frank Schätzing gut, bei der Jugendliteratur die Twilight-Serie, bei den Sachbüchern Helmut Schmidt und Peter Scholl-Latour.“Kaiserstraßenviertel

, Parfümerie Wigger: „Es läuft bei uns sehr gut. Es ist eigentlich ein Wunder, wenn man an die Wirtschaftskrise denkt. Die Kunden, die zu uns kommen, suchen ausgefallene Düfte. Im Vergleich zum Vorjahr werden wir mindestens gleich liegen. Morgen (also heute, Anmerk. der Redaktion) und Heiligabend wird es bei uns noch einmal quetschevoll.“Kampstraße

, Geschäftsleiter Boecker: „Wir haben im Weihnachtsgeschäft das erzielt, was wir uns vorgenommen haben. Wir liegen leicht über dem Vorjahr. Auch wenn nicht die Menschenmassen ins Geschäft geströmt sind, so haben die, die gekommen sind, doch gut gekauft. Wir haben es auch dringend gebraucht, dass es endlich kälter geworden ist.“Kreuzviertel

, Inhaber von „Unterhaltung - Lieblingsstücke“: „Es läuft sehr, sehr gut. Es boomt. Der Umsatz liegt auf jeden Fall über dem Vorjahr, aber das ist schwer zu vergleichen. Wir sind umgezogen und haben unsere Ladenfläche vervierfacht. Ein Renner sind unsere Stadtlichter, bei denen die Silhouette von Dortmund durch ein Teelicht angestrahlt wird. Die sind ausverkauft.“Indupark Oespel

, Filialleiter bei Berlet und Vorsitzender der Interessengemeinschaft Indupark: „Die Rückmeldungen, die ich auch aus dem Indupark bekomme, besagen, dass die Umsätze über dem Vorjahr liegen. Und das ist bei uns, also Berlet, auch so. Wir haben hier erst im September 2008 eröffnet und es läuft besser als in der City. Auch unter den neun Filialen spielen wir in der vordersten Liga.“

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