Straße vor Media Markt 2 Wochen gesperrt: Wasserrohrbruch hat weitreichende Folgen

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Der Wasserrohrbruch in direkter Nachbarschaft des Phoenix-Sees hat für die Hörder City doch größere Folgen als zuvor gedacht. Doch es gibt auch eine gute Nachricht.

Hörde

, 19.11.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für die DEW21 war der Freitag (15.11.) eine Art Großkampftag. Auf der Alfred-Trappen-Straße, zwischen Seekante und Faßstraße, war ein Wasserrohr geplatzt. Die Wucht hatte Teile der Fahrbahn weggespült, Schlamm und Wasser sorgten in den frühen Morgenstunden für ein Verkehrschaos im Ortskern.

Unterricht fiel am Freitag aus

Als Folge des Rohrbruchs fiel beispielsweise am Phoenix-Gymnasium der Unterricht aus. Bis in die Abendstunden waren Mitarbeiter der DEW21 damit beschäftig, den Schaden an der Leitung zu beheben, damit die betroffenen Haushalte wieder mit Wasser versorgt waren.

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Das größere Problem hingegen war die in Mitleidenschaft gezogene Fahrbahn. Hier gab es zunächst Gespräche zwischen Stadt und DEW21 vor Ort. Der Grund: auf den rund 65 Metern Straße sollte sowieso der alte Kanal ausgetauscht werden und die Fahrbahn einen neuen Belag bekommen. Warum also nicht sofort damit beginnen? Nein, so die Meinung von Stadt und DEW21.

Komplette Sanierung nimmt zuviel Zeit in Anspruch

„Eine komplette Sanierung incl. Leitungsneuverlegung hätte doch wesentlich länger gedauert als die Reparatur. Um die angespannte Verkehrslage durch die Bauarbeiten an der Faßstraße nicht noch weiter zu belasten, haben wir in Abstimmung mit der Stadt entschieden, zunächst die Reparatur vorzunehmen“, sagt DEW21-Presseprecher Ole Lünnemannn. „Das wird aber aller Voraussicht nach leider zwei Wochen andauern.“

Also wird nun repariert und dann folgt eine erneute Sperrung der Alfred-Trappen-Straße zwecks Austausches der alten Wasserleitung.

Alter Baum darf stehen bleiben

Eine gute Nachricht gibt’s aber doch. Die alte Platane, die genau im Kreuzungsbereich neben dem Rohrbruch steht, kann stehen bleiben. Nachdem es zunächst geheißen hatte, dass der alte Baum nicht mehr gerettet werden könnte, weil das Wurzelwerk durch die Wassermassen und die nachfolgenden Arbeiten zu sehr geschädigt sei, haben Fachleute ihm nun doch noch seine Standfestigkeit und Lebensfähigkeit bestätig.

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