Straße zum FZW ist seit mehr als einem Jahr gesperrt – obwohl der Umbau fertig ist

rnUmbau im Unionviertel

Zwölf Monate sollte der Umbau von Ritterstraße und Übelgönne am Dortmunder U dauern. Nach 15 Monaten ist es dort immer noch gesperrt. Dafür gibt es einen ganz einfachen Grund.

Unionviertel

, 10.03.2020, 05:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit Dezember 2018 laufen die Bauarbeiten in der Ritterstraße und der Übelgönne im Unionviertel. Mit einer Investition von rund 1,65 Millionen Euro werden die Stiefkinder des neuen Viertels auf der alten Unionbrache ihrem neuen, schmucken Umfeld angepasst, zu dem der moderne Berufskolleg-Komplex und das Dortmunder U als Zentrum für Kultur, Kreativität und Bildung gehören.

Das Einkaufszentrum Westcenter und das FZW als Veranstaltungsort stellen neue Anforderungen an Verkehr und Städtebau. Mit dem Umbau soll auch diese Ecke ihren Hinterhofcharakter endgültig verlieren.

Absperrungen blockieren die Einfahrt in die Ritterstraße

Nach 15 Monaten blockieren aber noch immer Absperrungen die Einfahrt in die Ritterstraße. Dabei sieht dahinter schon alles recht gut aus.

„Hier stehen noch immer Markierungsarbeiten aus“, erklärt dazu Stadtsprecher Christian Schön. Dafür müsse es aber ein paar Tage trocken bleiben; das ist in diesen Tagen tatsächlich keine einfache Voraussetzung.

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Damit wird der große Umbau der städtebaulichen Stiefkinder im Unionviertel auf den letzten Metern ausgebremst. Die Straßen sind bereits komplett neu gestaltet, mit breiten Bürgersteigen, Fahrradstellplätzen und Parkbuchten. Durch Neupflanzungen, LED-Beleuchtung und einen mit Bänken und Bäumen gestalteten kleinen Platz vor dem FZW sollen sie auch optisch der neuen Bedeutung des Viertels gerecht werden.

Vor dem FZW ist ein breiter Streifen entstanden als Aufenthaltsfläche für Besucher. Bäume sollen noch gepflanzt werden.

Vor dem FZW ist ein breiter Streifen entstanden als Aufenthaltsfläche für Besucher. © Susanne Riese

Bezirksbürgermeister Ralf Stoltze begrüßte die Umgestaltung. „Die Bürger haben das so angenommen“, sagt er.

Das gilt auch für die Einbahnstraßenregelung in der Ritterstraße, die demnächst nur noch von der Rheinischen Straße aus befahrbar ist. Für Radfahrer soll es einen deutlich erkennbaren Radfahrstreifen geben, auf dem sie sicher auch in die Gegenrichtung fahren können. Auf Höhe des FZW ist die Fahrbahn leicht verschwenkt. Dort weitet sich der Gehweg auf rund sieben Meter aus.

Die Übelgönne unterhalb des Bahndamms hat weiter zwei Fahrspuren und darf in beide Richtungen genutzt werden.

Die Übelgönne ist bereits befahrbar.

An der Übelgönne wird auf einer Seite schräg geparkt. © Susanne Riese

Auf beiden Straßen gilt ein Tempolimit von 30 km/h, der Radverkehr führt ebenfalls über die Fahrbahn. Geparkt wird jeweils nur auf einer Seite.

Auf der Ritterstraße verhindern die vielen Häusereinfahrten das Einrichten öffentlicher Parkplätze auf der westlichen Seite. Auf der Übelgönne wird ausschließlich auf der Südseite schräg geparkt, daneben verläuft ein breiter Gehweg.

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