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Streit um Kameras beim Einkaufsbummel

ECE-Center

Mehr Sicherheit beim Einkaufsbummel oder unerwünschte Überwachung? Auch in der Thier-Galerie werden sich an dieser Frage wohl die Geister scheiden. Datenschützer sehen die Videoüberwachung in den ECE-Einkaufszentren auf jeden Fall skeptisch.

DORTMUND

von Von Oliver Volmerich

, 14.02.2011 / Lesedauer: 2 min
Streit um Kameras beim Einkaufsbummel

So soll es in der neuen Thier-Galerie aussehen.

  ECE verweist dagegen auf die höhere Sicherheit für Kunden und Händler. Man werte die Aufnahmen nicht generell aus und lösche die Bänder innerhalb von 48 Stunden, erklärt der ECE-Sprecher. Bei Überfällen könnten die Aufnahmen der Polizei aber wertvolle Hinweise liefern. Und nicht zuletzt werde an allen Eingängen des Centers deutlich auf die Videoüberwachung hingewiesen.   Auch bei der Thier-Galerie in Dortmund, die im Herbst eröffnet, werde man am üblichen Standard festhalten, kündigt Heinemann an. Eine genaue Zahl der hier geplanten Kameras könne er allerdings noch nicht nennen. „Die Datenschutz-Beauftragten sind aber jederzeit zu einem Rundgang willkommen“, so der ECE-Sprecher. Denn auch der Centerbetreiber wolle keinen Wildwuchs an Videoüberwachung. Heinemann: „Schließlich kostet jede Kamera auch Geld.“ 

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