Streit um Sportwetten

Oberverwaltungsgericht

Der Poker um die privaten Sportwettenanbieter geht in die nächste Runde. Auslöser ist eine aktuelle Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Münster.

DORTMUND

von Von Daniel Müller und Oliver Volmerich

, 17.11.2010, 05:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zwischen der Stadt und der Landesregierung gibt es einen Streit um private Sportwetten-Anbieter.

Zwischen der Stadt und der Landesregierung gibt es einen Streit um private Sportwetten-Anbieter.

Deshalb hat die Stadt Dortmund von Schließungen bisher abgesehen. Beim Innenministerium zeigte man sich gestern äußerst verstimmt über diese starre Haltung. „Wir sehen uns durch das Urteil des OVG bestätigt. Dies gilt auch für Dortmund“, sagte Pressesprecherin Carola Holzberg. Aktuell prüfe man den „Fall Dortmund“ sehr intensiv. Sie betonte nochmal, dass man möglicherweise die Kommunalaufsicht einschalten würde. Wenn am Ende eine Anweisung komme, müsse das Land aber auch für mögliche Schadenersatzforderungen gerade stehen, so Steitz. Derweil wartet die Stadt nun auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts. Es wird am 24. November erwartet. Spätestens dann könnte der Gong zur nächsten Runde schlagen. 

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