Studenten-Proteste gehen weiter

TU Dortmund

DORTMUND "Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage.“ - Mit den Worten von „Paulchen Panther“ machen die Studierenden an der TU Dortmund klar, dass zwar die Hörsaal-Besetzung beendet ist, die Proteste aber weitergehen.

von Von Susanne Riese

, 02.12.2009 / Lesedauer: 2 min
Studenten-Proteste gehen weiter

Ungewöhnliche Szenen im Hörsaal: Polizei-Beamte trugen die Studenten einzeln aus dem Hörsaal.

Der ASta spricht von einer „verzerrten Kommunikation“ zwischen den Menschen im Hörsaal und dem Rektorat. Das kritisiert, die Besetzer hätten „keinen konkreten Vorschlag zur Aufhebung der Besetzung gemacht“. Es sei jetzt an der Zeit, in den Gremien an der Verbesserung der Bedingungen mitzuwirken. Korrekturen an den Bachelor- und Masterstudiengängen seien schnell und unbürokratisch umsetzbar.

Für Journalistik-Student Jonas klingt das nach leeren Versprechungen: „Studierende machen seit Jahren die Erfahrung, dass sie nur mitdiskutieren dürfen, aber nicht mitbestimmen.“ Über die Abschaffung der Studiengebühren – eine der wichtigsten Forderungen – entscheidet ohnehin der Senat. Und dessen Argumente stehen unverändert – so lange das Geld nicht aus anderer Quelle fließt. Es ist nicht einmal sicher, ob der Punkt es auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung (9.11.) schafft. Der Bildungsstreik an sich tut es sicher. 

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