Sturmböen, ein umgestürzter Baum und Mammatus-Wolken zum Sonnenuntergang

Wetter in Dortmund

Wechselhafter Donnerstag: Sturmböen, Regenschauer, Sonnenschein und gigantische Nach-Unwetter-Wolken haben die Menschen in der Stadt beschäftigt. Für die Feuerwehr war es ein normaler Tag.

Marten

, 07.03.2019, 20:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sturmböen, ein umgestürzter Baum und Mammatus-Wolken zum Sonnenuntergang

In Marten stürzte ein Baum auf ein Wohnhaus. © Helmut Kaczmarek

Insgesamt gab es laut der Feuerwehr-Leitstelle vier Einsätze im Tagesverlauf. Den einzigen größeren wetterbedingten Einsatz des Tages gab es an der Hövischen Straße im Stadtteil Marten.

Windböe lässt Baum auf Haus stürzen

Eine Windböe hatte dort gegen 15.30 Uhr einen Baum entwurzelt.

Der Baum kippte, die Krone landete im Dach eines Mehrfamilienhauses. Ein Teil der Äste lag über und auf einem Balkon. Die Feuerwehr rückte an, doch es gab keine schnelle Lösung für das Problem.

Denn der Einsatz eines Hubsteigers oder einer Leiter war nicht möglich, weil der Untergrund zu matschig war, um das schwere Gerät zu tragen.

Schließlich sicherte die Feuerwehr die Stelle. Die Entsorgung des Baumes übernimmt der Eigentümer in Zusammenarbeit mit einer Fachfirma.

Tief hängende Riesenwolken sorgen für beeindruckende Bilder

Ein ganz anderes Wetter-Phänomen hat die viele Dortmunder am späten Nachmittag bewegt. Zeitgleich mit dem Sonnenuntergang blieben nach einem unwetterartigen Schauer tief hängende, mächtige Wolkenfelder am Himmel.

Die so genannten Mammatus-Wolken waren ein beeindruckender Anblick. Und waren damit am Donnerstag die meist fotografierte Sache in Dortmund.

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