Süßes Faultier-Baby im Dortmunder Zoo: Hier kann man es jetzt sehen

Das Faultier-Baby wird derzeit noch auf dem Bauch der Mutter getragen.
Das Faultier-Baby wird derzeit noch auf dem Bauch der Mutter getragen. © Marcel Stawinoga
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Passend zu den Sommerferien gibt es im Dortmunder Zoo ab sofort ein neues Highlight: Das noch namenlose Faultier-Baby ist nun auch für Besucher zu sehen. Gemeinsam mit Mutter Hexe und Vater Flori ist das Jungtier ins Tamandua-Haus umgezogen.

Lange Wartezeit hat ein Ende

Der Faultier-Nachwuchs ist bereits Ende April zur Welt gekommen und war bisher in einem Gehege hinter den Kulissen untergebracht. Mit dem Umzug ins Tamandua-Haus können Besucher die Kleinfamilie nun dabei beobachten, wie sie über ihren Köpfen klettert oder abhängt.

Die Zweifingerfaultiere könnten sich auch in verschiedene Innenbereiche zurückziehen. Auch dort sind sie aber für Besucher durch Scheiben sichtbar.

Nachwuchs hängt noch auf dem Bauch der Mutter

Derzeit klammert sich das Jungtier noch am Bauch der Mutter fest. Für neun bis zehn Monate wird es noch von Hexe auf diese Weise getragen.

Normalerweise sind Faultiere Einzelgänger und kommen nur zur Paarung zusammen. Warum ist dann die gesamte Kleinfamilie ins Tamandua-Haus gezogen? Hexe und Flori würden sich gut verstehen und alles funktioniere reibungslos, heißt es vom Dortmunder Zoo. Je nach Persönlichkeit könne man Faultiere im Zoo auch in Paaren oder Gruppen halten.

Für Hexe ist der Umgang mit dem Nachwuchs Routine. Es ist bereits ihr zwölftes Jungtier, das sie nach einer Tragzeit von etwa elf Monaten zur Welt gebracht hat.