Tag des offenen Denkmals in Dortmund: Ein Ort mit Aussicht ist in Hörde dabei

rnAuf dem Syberg

Auch in diesem Jahr beteiligt sich Dortmund am bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Im Stadtbezirk Hörde gibt es am 8. September (Sonntag) nur einen Ort, der mitmacht.

Syburg

, 03.09.2019, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Von zwei auf eins: Hatten sich 2018 beim Tag des offenen Denkmals noch die Türen der beiden Kirchen St. Clara und St. Peter zu Syburg geöffnet, kommt der Stadtbezirk Hörde in diesem Jahr mit einem offenen Denkmal aus – das ist aber so gut wie jedem Dortmunder bekannt.

Am 8. September (Sonntag) können Besucher das Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Syberg mal aus anderer Perspektive erleben. Von 11 bis 17 Uhr ist eine freie Besichtigung des Gewölbes möglich – „aus Sicherheitsgründen allerdings ohne Aufstieg auf das Dach“, wie es in der Broschüre der Stadt Dortmund heißt.

Während der Begehung beantwortet das Aufsichtspersonal baugeschichtliche Fragen zum Denkmal. Es steht zur Erinnerung an Kaiser Wilhelm I. hier oben. Erbaut wurde es von 1893 bis 1902 im neugotischen Stil, am 30. Juni 1902 wurde es der Öffentlichkeit übergeben.

Tag des offenen Denkmals in Dortmund: Ein Ort mit Aussicht ist in Hörde dabei

Die Aussicht ist - zumindest bei gutem Wetter - hervorragend. © Stephan Schütze

Der Weg zum Denkmal erfolgt an diesem Tag über dessen Rückseite. Zu jeder vollen Stunde gibt es zudem Kurzführungen zur Geschichte des Bauwerks, das nur eingeschränkt barrierefrei ist. Durch mehr als 100 Jahre Witterungseinflüsse haben sich im Gewölbe des Inneren bereits einige dünne Stalaktiten gebildet, teilt die Stadt Dortmund mit.

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Und wer sich das Denkmal angeschaut hat, kann den Blick weiter schweifen lassen. Denn vom Syberg aus gibt’s eine hervorragende Aussicht auf die Ruhr, den Hengsteysee und Hagen.

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