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Tagesbruch in Wambel zwingt Fahrgäste der Stadtbahn zum Umstieg in Busse

U43 muss halten

Ein Tagesbruch stoppt seit 23. April (Dienstag) die Stadtbahn in Wambel. In Höhe der Haltestelle Juchostraße tut sich ein großes Loch auf. Die Fahrgäste müssen in Busse umsteigen.

Wambel

, 23.04.2019 / Lesedauer: 2 min
Tagesbruch in Wambel zwingt Fahrgäste der Stadtbahn zum Umstieg in Busse

Ein Tagesbruch auf dem Wambeler Hellweg zwingt die Stadtbahn zu einer Unterbrechung ihrer Fahrt - und das in beiden Richtungen. © Schaper

Direkt zwischen den Gleisen auf dem Wambeler Hellweg in Höhe der Haltestelle Juchostraße befindet sich der 30 mal 60 Zentimeter große Tagesbruch, der eine Weiterfahrt der Stadtbahn U43 in beiden Richtungen unmöglich macht. Die Fahrgäste müssen deshalb zwischen den Haltestellen „Pothecke“ in Wambel und „Am Zehnthof“ in Körne in Busse umsteigen.

Tagesbruch in Wambel zwingt Fahrgäste der Stadtbahn zum Umstieg in Busse

Ungewöhnlich viele Fahrgäste drängen sich an der Haltestelle Pothecke in Wambel. Grund ist der Umstieg von der Bahn in den Bus und dann wieder in die Bahn. © Schaper

An der Haltestelle „Am Zehnthof“ wird eine Ersatzhaltestelle in der Nähe der Stadtbahnhaltestelle angefahren, bei den Haltestellen „Pothecke“, „Rüschebrinkstraße“ und „Juchostraße“ die jeweiligen Haltestellen des Nachtexpresses (NE3).

Dauer der Bauarbeiten und Einschränkungen sind noch unklar

Die Untersuchungen durch den Entwässerungsbetrieb der Stadt laufen, teilen die Stadtwerke (DSW21) weiter mit. Über den Umfang der nötigen Bauarbeiten und die Dauer der Einschränkungen könne man im Moment noch keine Aussage treffen.

Als Tagesbruch bezeichnet man einen Bergschaden, der nach Brüchen im Untergrund bis an die Erdoberfläche durchbricht. Dort wird der Schaden oft durch Risse oder kraterähnliche Einsturztrichter sichtbar. Tagesbrüche treten in der Regel durch den Einsturz alter, nicht verfüllter Bergwerk­sstollen und -schächte auf und sind daher in Bergbauregionen besonders häufig.

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