Talentschmiede Heisenberg

EVING Das Sommerkonzert am Heisenberg-Gymnasium war ganz klassisch: Stücke von Mozart über Bach bis Mendelssohn-Bartholdy wurden gespielt.

11.06.2008, 17:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Wie hier bei "Wir in Eving" begeisterte die Tanzgruppe Spektakel auch beim Sommerkonzert im Heisenberg-Gymnasium. RN-Foto Archiv Piasetzki</p>

<p>Wie hier bei "Wir in Eving" begeisterte die Tanzgruppe Spektakel auch beim Sommerkonzert im Heisenberg-Gymnasium. RN-Foto Archiv Piasetzki</p>

Barbara Ebbers, Lehrerin und Leiterin des "Cooltour-Cafés", hatte einen kulturellen Mix auf die Aula-Bühne gebracht, der das Publikum teilweise zu verzaubern schien.

Die klassischen Werke wurden gekonnt von Songs wie "It´s my life" und "Bed of roses" von Jon Bon Jovi von Deborah Börner (Kl. 10 e) am Keyboard präsentiert.

Was für ein Spektakel

Die hauseigene Tanzgruppe "Spektakel" begleitete die Zuschauer mit dem Sommerhit vergangener Jahre, "Mambo No. 5", in die Pause.

"Gabi Grünwald leitet die Tanzgruppe an unserer Schule schon seit Jahren. Die Protagonisten wechseln verständlicherweise immer wieder. Diesen Tanz haben sie speziell für den heutigen Abend einstudiert", erklärte Musiklehrer Tobias Lehmenkühler, der selbst diverse Stücke am Klavier begleitete.

Den Rahmen dieses Programms bildeten die Streichgruppen der Klassen fünf bis sieben unter der Leitung von Musiklehrerin Andrea Aufmkolk (Geige) und Christian Witt von der Dortmunder Musikschule, der den Kontrabass spielte.

"Langfristiges Ziel ist die Entstehung eines großen Orchesters. Kurzfristig wollen wir die Kleinen unterstützen und fördern. Die Interessierten bleiben dann sowieso in den Orchesterklassen", sagte Andrea Aufmkolk. Viele Talente tummelten sich auf der Bühne. So auch die Sechstklässler Svenja Bartling und Marc Schneider, die mit mehrstimmigem Gesang zu überzeugen wussten. Ihre Gesangsausbildung fördert die Chorakademie Dortmund.

Ein besonderes Lob erntete der erst 13-jährige Marco Adamczyk, der unter anderem mit "Czárdas" von Vittorio Monti an der Violine begeisterte.

Tobias Lehmenkühler, der ihn dabei am Klavier begleitete, prognostiziert ihm eine große Zukunft: "Die Stücke, die Marco spielt, sind wirklich virtuos und schwer zu spielen. Er spult sie jetzt schon mit einer Leichtigkeit herunter, das ist schon unglaublich. Er wird seinen Weg gehen." Timo Lämmerhirt

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