Tatort-Team dreht Schießerei in der Nordstadt

Noch bis Dienstag

In der Nordstadt fliegen in diesen Tagen die Kugeln: Das Dortmunder Tatort-Team dreht bis Dienstag auf der Kreuzung zwischen Blücherstraße und Johanna-Melzer-Straße für die neue Folge "Zahltag". Gefilmt werden ein Verkehrsunfall und eine Schießerei unter Rockern. Das hat Konsequenzen für Anwohner und Autofahrer.

DORTMUND

, 25.02.2016, 12:41 Uhr / Lesedauer: 2 min
Tatort-Team dreht Schießerei in der Nordstadt

Ermitteln bald in der Rocker-Szene: Kriminalhauptkommissar Peter Faber (Jörg Hartmann), Kriminalhauptkommissarin Martina Bönisch (Anna Schudt), Kriminaloberkommissar Daniel Kossik (Stefan Konarske) und Kriminaloberkommissarin Nora Dalay (Aylin Tezel).

Die Firma Bavaria Fernsehproduktion kündigt den Dreh bereits mit Aushängen in der Nordstadt an. Die Anwohner müssten während der Drehtage mit einem erhöhten Personen- und Fahrzeugaufkommen rechnen, heißt es dort. Großräumig abgesperrt werden sollen die Blücherstraße, die Johanna-Melzer-Straße und auch die Martha-Gillessen-Straße. Der WDR bestätigt, dass das Tatort-Team in den kommenden Tagen in die Nordstadt kommt.

Gedreht werden soll von Sonntag (28. Februar) bis Dienstag (1. März) zwischen 8 und 20 Uhr auf der Kreuzung Blücherstraße und Johanna-Melzer-Straße. Dort geht es dann um die Einstiegsszene des Dortmund-Tatorts "Zahltag"' tag=': Mit voller Absicht wird Motorradfahrer Ralf Nowak von einem Geländewagen umgefahren. Abgesehen haben es die beiden Täter auf seinen Rucksack. Doch der Rocker wehrt sich, es fallen Schüsse.

Tatort-Stars werden vor Ort sein

Zwei Tote, eine Schwerverletzte - so lautet nur wenig später die Bilanz am Tatort. Alles deutet auf einen Konflikt im kriminellen Rocker-Milieu hin. Die Dortmunder Kommissare Peter Faber (Jörg Hartmann), Martina Bönisch (Anna Schudt), Nora Dalay (Aylin Tezel) und Daniel Kossik (Stefan Konarske) nehmen die Ermittlungen auf.

Alle vier Tatort-Stars werden bei dem Dreh in der Nordstadt dabei sein. Bereits am Dienstag war das Filmteam in der Gegend. Einige Szenen wurden an der JVA in Schwerte gedreht' tag=' - jedoch ohne das Ermittlerteam um Kommissar Faber.

Weiträumige Halteverbotszone

Die anstehenden Dreharbeiten in der Nordstadt haben Konsequenzen für den Verkehr und die Anwohner: Autos kommen während der Dreharbeiten gar nicht durch, für Fußgänger sind diese Straßen "in Intervallen" gesperrt - das heißt: immer mal wieder. Der Verkehr soll umgeleitet werden. Außerdem gibt es eine weiträumige Halteverbotszone in der Martha-Gillessen-Straße, der Feldherrenstraße, der Blücherstraße und der Johanna-Melzer-Straße. Das Filmteam benötigt nicht nur Platz für die Technik, sondern auch für die Fahrzeuge, die beim Dreh eingesetzt werden.

#Tatort-Dreh in #Dortmund, oder: “Hey, #Nordstadt! Parkt mal ne Woche woanders!” pic.twitter.com/vFLEOpY4oA

— Torben Weibert (@tweibert)

Dieses Halteverbot gilt bereits ab Samstag (27. Februar) um 16 Uhr bis Mittwoch (2. März) um 20 Uhr. Anwohner werden gebeten, außerhalb der Verbotszone zu parken - wo sie aber alternative Parkplätze finden könnten, schreibt die Produktionsfirma nicht. Man versuche aber, die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten. Bei Fragen können sich Anwohner laut Aushang an das Produktionsbüro unter Tel. (0221) 9 51 40 42 21 wenden.

Die Dreharbeiten laufen bis zum 17. März 2016 in Dortmund, Köln und Umgebung. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

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