Telekom fordert 1500 Euro

03.07.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eine Wohnung in der Nordstadt: Zwischen Mai 2005 und Juni 2006 wechselten hier regelmäßig die Mieter. Allerdings nicht tatsächlich, sondern nur, um bei der Telekom ständig neue Anschlüsse beantragen zu können. Jetzt ist damit Schluss.

Das Amtsgericht hat die Urheberin der Betrügereien zu einer Geldstrafe von 750 Euro verurteilt. «Das Telefon war mir wichtig. Ich brauchte Kommunikation nach draußen», beteuerte die 27-jährige Mutter im Prozess.

Weil sie aber die ganze Zeit über kein Geld hatte, hatte sie spätestens nach ein paar Monaten ein echtes Problem: Die Telekom sperrte den Anschluss. Doch die 27-Jährige war vorbereitet. Unter einem Alias-Namen ließ sie sich in die gleiche Wohnung einen neuen Anschluss legen - und wieder konnte sie für ein paar Wochen ungestört ihrem Hobby nachgehen.

Ein Schaden von fast 1500 Euro kam auf diese Weise zustande - Geld, das die Telekom nun gerne bei der 27-Jährigen eintreiben würde. Die Angeklagte sagt jedoch: «Ich habe nichts.» Außerdem habe sie bisher auch nicht einmal eine Rechnung von ihrem einstigen Vertragspartner erhalten. Dies ist aber wohl auch kein Wunder. Schließlich weiß die Telekom nicht, welcher der richtige Name der Frau ist. von

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