Kürzeste Tempo-30-Zone: Hat die Stadt auf Bürgerbeschwerden reagiert?

Baustellen in Dortmund

Noch am Freitag herrschte große Verwunderung über eine provisorische Tempo-30-Beschilderung auf der Sölder Straße / Vellinghauser Straße. So ist der Stand jetzt.

Sölde

, 20.01.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schild und Unterführung am Ortseingang nach Sölde.

Schild und Unterführung am Ortseingang nach Sölde. © Jörg Bauerfeld

Es ist eine unendliche Geschichte. Sölde und die neue Unterführung der Deutschen Bahn an der Sölder Staße / Vellinghauser Straße. Eine Bürgerinitiative versucht noch immer den Ausbau auf die geplante Höhe von 4,20 Meter zu verhindern. Und dann gibt es noch die Sache mit der Tempo-30-Beschilderung.

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Die kam in der vergangenen Woche über Nacht, um die Geschwindigkeit rund um die Großbaustelle zu reduzieren. Das Problem: Seit dem Neubau der Unterführung fahren die Verkehrsteilnehmer ungebremst in den Sölder Ortskern.

Stadt reagierte schnell auf „Standfehler“

Das sollte mit Tempo-30 Schildern verhindert werden. Nur, es ging in die Hose, weil ein zuständiger Vertragspartner der Stadt Dortmund die Schilder falsch platziert hatte. So hob ein nur wenige Meter hinter einem Tempo-30-Schild stehendes Ortseingangsschild die Tempobegrenzung sofort wieder auf.

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Die Stadt Dortmund reagierte prompt auf den Fehler: „Nachdem wir von dem Positionierungsfehler durch die Berichterstattung erfahren haben, wurde die Aufstellung umgehend überprüft. Noch am Freitagmorgen gegen 10 Uhr wurde der zuständige Vertragspartner, eine Verkehrssicherungsfirma, beauftragt, den Aufstellungsfehler zu beseitigen. Die Firma räumte den falschen Standort ein und sagte eine schnelle Korrektur zu“, so die Stellungnahme der Straßenverkehrsbehörde.

Und die Korrektur kam wirklich schnell. Schon am Montagmorgen (20.1.) standen die Schilder an der korrekten Stelle und sorgen nun im Baustellenbereich für Tempo 30.

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