Testzentrum für Reiserückkehrer am Flughafen Dortmund geschlossen

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Reiserückkehrer aus Risikogebieten konnten sich bislang kostenlos am Flughafen Dortmund auf Corona testen lassen. Die Teststelle dort wurde jetzt geschlossen – diese Alternativen gibt es.

Dortmund

, 02.11.2020, 15:13 Uhr / Lesedauer: 2 min

Um während und nach der Sommerferien einen Überblick über Corona-Infektionen unter den Reiserückkehrern zu erhalten, hatte das Land NRW den Auftrag für die Teststelle am Dortmunder Flughafen gegeben. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe hatte den Betrieb übernommen. Seit dem letzten Juli-Wochenende konnten sich Passagiere, die aus einem Risikogebiet eingereist waren, direkt nach der Landung am Airport Dortmund kostenlos testen lassen.

„Dieser Auftrag wurde schließlich seitens des Landes NRW bis Ende Oktober verlängert und nun, mit dem Ende der Herbstferien, beendet“, erklärt Vanessa Pudlo, Pressesprecherin der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL).

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In der zweiten Herbstferienwoche waren nach Angaben des Airports fast 10.400 Passagiere aus Risikogebieten in Dortmund gelandet, rund 5000 von ihnen hatten sich direkt vor Ort testen lassen.

Rückkehrer aus Risikogebieten müssen sich melden

Für Einreisende aus Risikogebieten gilt auch weiterhin: Man muss sich beim Gesundheitsamt melden und sich 14 Tage in häusliche Quarantäne geben – es sei denn, man kann einen negativen Corona-Test vorlegen. Am unkompliziertesten und kostenlos können Dortmunder sich am Testzentrum am Klinikum Nord (Anfahrt über Beethovenstraße) testen lassen.

Die von der Stadt betriebene Teststelle ist montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Anmelden muss man sich nicht, jedoch spätestens eine halbe Stunde vor Ende der Öffnungszeit vor Ort sein.

Die Teststelle bleibt unabhängig von den Ferien „auf Sicht bestehen. Möglicherweise wird der Standort im Winter verlegt werden müssen“, so Anke Widow, städtische Pressesprecherin. Diese Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

Nach Absprache können auch Hausärzte testen

Wer die Teststelle am Klinikum nicht in Anspruch nehmen möchte, hat noch Alternativen: Reiserückkehrer „aus Risikogebieten können sich auch, zunächst telefonisch, an ihren Hausarzt wenden, wenn sie einen Test in der Praxis durchführen lassen möchten. Der behandelnde Hausarzt wird dann gemeinsam mit dem Patienten das weitere Vorgehen besprechen“, sagt KVWL-Sprecherin Vanessa Pudlo.

Sie weist allerdings darauf hin, dass die niedergelassenen Ärzte nicht verpflichtet sind, Personen ohne Symptome auf Corona zu testen. Daher ist die vorherige Absprache so wichtig.

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