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Thier-Areal: Stadt und ECE schließen Städtebaulichen Vertrag

DORTMUND Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung des Einkaufscenters auf dem Gelände der ehemaligen Thier-Brauerei ist erreicht: Am Donnerstag unterzeichneten Vertreter der Stadt und der ECE im Rathaus den Städtebaulichen Vertrag.

von Ruhr Nachrichten

, 02.04.2009 / Lesedauer: 2 min

Das inklusive Anlage rund 50-seitige Vertragswerk trifft insbesondere Regelungen zu

  • den Erschließungs- und Umbaumaßnahmen im öffentlichen Raum (Hövel-, Silber-, Kolping- und Martinstraße),
  • zur  Baustellenlogistik und zum Baustellenbetrieb,
  • zur Nutzung der Außenflächen,
  • zu den Center-Öffnungszeiten (orientieren sich an denen der Innenstadt),
  • zur ständigen Querungsmöglichkeit des Centers im Bereich der Silberstraße,
  • zu den Qualitäten des Einzelhandelsbesatzes (mindestens ein Drittel der Geschäfte darf in Dortmund noch nicht vorhanden sein),
  • zur Gestaltungsqualität (z.B. Vernetzung mit der Innenstadt, Schaffung eines attraktiven Umfeldes, Realisierung der Ergebnisse aus dem Fassadenwettbewerb und Verwendung hochwertiger Materialien),
  • zu den Erschließungs- und Folgelasten sowie
  • zu sonstigen qualitätsoptimierenden Maßnahmen (z.B. Vereinbarungen zur Verminderung des Energiebedarfs, Prüfung und Bewerbung von Aktivitäten des Mobilitätsmanagements, Beteiligung am City-Marketing).

Zeitgleich mit der Verhandlung der vertraglichen Vereinbarung ist die Prüfung des im Dezember 2008 eingereichten Bauantrags angelaufen. Der Hamburger Projektentwickler ECE plant auf dem Dortmunder Thier-Areal ein völlig neues Stadtgalerie-Konzept mit direkter Anbindung zur Einkaufsmeile Westenhellweg. Auf einer Verkaufsfläche von rund 33.000 qm (inklusive 5.500 qm Bestandsflächen aus dem Berlet-Haus) soll das Neue Thier-Areal Raum für rund 150 Fachgeschäfte und Gastronomiebetriebe bieten. Nach der heutigen Unterzeichnung des Städtebaulichen Vertrages und dem aktuellen Stand des planungs- und baurechtlichen Genehmigungsverfahrens ist damit zu rechnen, dass im Sommer 2009 mit den erforderlichen Rückbauarbeiten auf dem Gelände begonnen werden kann.

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