„Tiny Hall“: Der Rombergpark hat jetzt eine Miniaturgalerie

Rombergpark

Obwohl die Galerie Torhaus am Rombergpark geschlossen ist, gibt es nun wieder Kunstausstellungen im Park zu sehen. Die Lösung ist eine „Tiny Hall“ – eine 16 Quadratmeter große Galerie.

Brünninghausen

, 02.12.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Seit kurzem steht am See im Rombergpark ein Container mit bodentiefen Fenstern.

Seit kurzem steht am See im Rombergpark ein Container mit bodentiefen Fenstern. © Susanne Henning, Kulturbüro

Im Gegensatz zu einem „Tiny House“ kann man die „Tiny Hall“ im Rombergpark nicht betreten. Das wäre auch nicht mit den Abstandsregeln der Corona-Pandemie vereinbar: Nur 16 Quadratmeter ist die Miniaturausgabe einer Galerie groß, die nun direkt am See im Rombergpark aufgestellt wurde.

Dabei handelt es sich um einen Holz-Container, der mit mehreren bodentiefen Fenstern versehen wurde. Im Innern: Kunst, von allen Seiten einsehbar, aber eingeschlossen.

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Temporäre Ausstellung bis zum 20. Dezember

Mit diesem temporären Ausstellungsort reagiert das Kulturbüro auf die Schließung der Galerie Torhaus am Rombergpark. Diese musste, wie fast alle Freizeitbetriebe, Anfang November den öffentlichen Betrieb einstellen. Die laufende Ausstellung „Urlaub am Titicacasee“ der Dortmunder Gruppe wurde dadurch unterbrochen. Nun sind die Ergebnisse der Rauminstallation unter dem Titel „Urlaub am Titicacasee reloaded“ im Holz-Container zu sehen.

Die "Tiny Hall" darf nicht betreten werden, zeigt aber im Innern Werke der Dortmunder Gruppe, die im Oktober unter dem Titel „Urlaub am Titicacasee“ entstanden sind.

Die "Tiny Hall" darf nicht betreten werden, zeigt aber im Innern Werke der Dortmunder Gruppe, die im Oktober unter dem Titel „Urlaub am Titicacasee“ entstanden sind. © Susanne Henning, Kulturbüro

Dabei handelt es sich um künstlerische Werke sowie eine filmische Dokumentation von Dirk Baxmann. Er hat die Arbeit der 17 Künstler über drei Wochen festgehalten.

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Thematisch hat sich die Künstlergruppierung mit dem Thema der Insel beschäftigt: Auf der einen Seite als idyllisches Urlaubsziel, auf der anderen Seite wird auch die Verschmutzung durch Touristen thematisiert.

Bis zum 20. Dezember wird die Ausstellung in der „Tiny Hall“ zu sehen sein. Die „Tiny Hall“ selbst bleibt voraussichtlich bis Ende März.

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