Tischtennis in Westerfilde vor dem Aus?

Westerfilde Schweren Zeiten sieht sich die Tischtennisabteilung des TTC Westerfilde entgegen gehen. Neue Gesichter im Vorstand sollen aber für frischen Wind sorgen und das «Aus» für den Verein verhindern.

03.07.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Misere nahm ihren Lauf, als Gottfried «Jumbo» Krull die Jugendarbeit aufgrund einer Erkrankung einstellen musste. Als er schließlich verstarb, konnte die Lücke nicht mehr geschlossen werden. Die Jugendarbeit wurde vernachlässigt. Die Folge: Schüler und Jugendliche verließen nach und nach den Verein. Seit nunmehr drei Jahren gibt es beim TTC keine Nachwuchsarbeit mehr.

Dies rächt sich nun auch im Seniorenbereich. Vier Spieler der ersten Mannschaft haben dem Verein nach dieser Saison den Rücken gekehrt. Lediglich einen Punkt vom Aufstieg in die Bezirksliga entfernt, werden die Westerfilder es wohl in der kommenden Spielzeit schwer haben, überhaupt die Klasse halten zu können, sehen die Vereinsmitglieder die Lage realistisch. Denn neue Spieler sind nicht in Sicht. Stattdessen rücken Akteure der zweiten Mannschaft nach. Diese wird dadurch aber ebenfalls geschwächt und muss ihrerseits auch um den Klassenerhalt fürchten.

Bei der Jahreshauptversammlung waren sich die Anwesenden einig, dass etwas geschehen muss. «Vielleicht kann eine Fusion mit einem Nachbarverein vermeiden, dass im nächsten Jahr weitere Abgänge verbucht werden müssen und die sportliche Talfahrt ungebremst abwärts geht», war die am meisten diskutierte These zur Rettung des Vereins.

Die anschließenden Neuwahlen brachten einige frische Gesichter in den Vorstand. Vorsitzender bleibt weiterhin Peter Lange. Er wird von Jürgen Galle vertreten. Die Geschäftsführung übernimmt Peter Trottenberg. Sportwart wurde Frank Dudek. Kassierer ist Torsten Schreiber, Schriftführer Ralf Trierscheid. Die Stelle des Jugendwarts ist weiterhin nicht besetzt. Als Kassenprüfer fungieren Helmut Krull und Spomenko Kalfic. Und über zu wenig Arbeit wird sich der Vorstand in Zukunft sicherlich nicht beklagen können.

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